Bereits viermal wurde in das Kassenhaus der Tiefgarage am Friedrich-Ebert-Platz eingebrochen. Jetzt gelang es der Leverkusener Polizei unter Mithilfe eines aufmerksamen Zeugen den Täter festzunehmen.
Der Zeuge hatte in der Nacht zu Fronleichnam verdächtiges Scheibenklirren aus der Tiefgarage gehört und die Polizei verständigt. Unmittelbar in der Nähe des Tatortes konnten die Beamten einen 33-jährigen wohnsitzlosen Leverkusener festnehmen.
Der Tatverdächtige bestritt zunächst hartnäckig den Einbruch. Als er jedoch einsehen musste, dass er durch Blutspuren und einen Fingerabdruck überführt wurde, machte er eine Aussage. Dabei gab er bis auf einen Einbruch im April drei weitere Einbrüche in das Kassenhaus zu.
Er hatte jeweils eine Fensterscheibe mit einem Feuerlöscher eingeschlagen, war eingestiegen und erbeutete nur einen geringen Bargeldbetrag.
Der Tatverdächtige war für die Polizei kein Unbekannter. Mehrfach wurde er wegen Betruges und Einbrüchen verurteilt. Bereits im April hätte er eine Freiheitsstrafe antreten müssen und war seitdem auf der Flucht.
Der 33-Jährige wurde am Freitagnachmittag dem Haftrichter vorgeführt, der auch die Untersuchungshaft anordnete.
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