Drei wohnsitzlose Leverkusener stehen in Verdacht, im Januar eine Reihe von Straftaten begangen zu haben.
Eine aufmerksame Zeugin benachrichtigte in der Nacht zu Montag die Polizei, weil sie verdächtige Personen in einem leerstehenden Gebäude an der Kalkstraße beobachtet hatte. Als die Beamten das Haus kontrollierten, fanden sie dort zwei 20- und 23-jährige Männer und eine 19-jährige Frau, die dort übernachteten. Die Verdächtigen hatten an einem Stromzähler ein Verlängerungskabel und ein Heizgerät angeschlossen.
Da den Polizisten bekannt war, dass ein solcher Heizlüfter und ein Verlängerungskabel zwei Tage zuvor bei einem Einbruch in ein Vereinsheim in Wiesdorf gestohlen worden waren, nahmen sie die Personen vorläufig fest.
In ihren Vernehmungen gaben die drei Tatverdächtigen dann noch weitere Straftaten zu. Seit Januar hatten sie im Stadtgebiet insgesamt 13 Autos aufgebrochen und waren in eine Gartenlaube und einen Kindergarten eingestiegen. Die Beschuldigten sind ohne festen Wohnsitz und arbeitslos. Durch die Straftaten finanzierten sie ihren Lebensunterhalt.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln werden sie heute dem Haftrichter am Amtsgericht Leverkusen vorgeführt.
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