Stadtplan Leverkusen
25.03.2020 (Quelle: Stadtverwaltung)
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10 Jahre „Earth Hour“- ein optimistisches Zeichen in der Corona-Krise


Energie sparen zum Schutz des Planten, in einer Zeit, wo Menschen weltweit tagein, tagaus damit beschäftigt sind, mit drastischen Maßnahmen menschliches Leben zu retten. "Vielleicht für viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt aktuell eine Nebensächlichkeit, geht es doch für sie um Existenz, Gesundheit und gravierende Einschnitte in ihre persönlichen Rechte und Freiheiten", so Oberbürgermeister Uwe Richrath. "Dennoch beteiligt sich Leverkusen auch im zehnten Jahr an der weltweiten Aktion. Denn gerade jetzt erleben wir, wie zerbrechlich und wertvoll unsere gewohnte Lebenswelt ist. Diese gilt es zu schützen. Dazu gehört vor allem der Erhalt unserer Umwelt und ein verantwortungsvoller Umgang zur Verbesserung unseres Klimas."
"Licht aus für den Klimaschutz" zur weltweiten "Earth Hour" am 28. März ab 20.30 Uhr heißt es dann auch in Leverkusen. Markante Bauwerke der Stadt wie der Wasserturm werden dann für 60 Minuten dunkel sein. Ein Signal und Aufruf an alle Leverkusenerinnen und Leverkusener, mitzumachen.
"Was in der Vergangenheit eine Gelegenheit für ein Candlelight-Dinner in einem Restaurant war, ist in diesem Jahr eine Chance, sich zuhause bei Kerzenschein auf das Wesentliche zu besinnen", so Oberbürgermeister Uwe Richrath. Angesichts der Corona-Krise müssen Menschen überall auf der Welt ihr öffentliches Leben stark einschränken. Dafür wurden in Deutschland viele Maßnahmen eingeleitet, damit Menschen auf Distanz zueinander bleiben. Das Wichtigste dabei ist, Kontakte nach Möglichkeit zu vermeiden und so die Ausbreitung des Virus zu verlangsamen. Selbst Schulen und Kitas sind nur für eine Notbetreuung geöffnet, was heißt, dass viele Familien zusammenrücken müssen; viele Ältere hingegen aus Sicherheitsgründen ganz auf Gesellschaft verzichten. Es sind für alle schwierige Zeiten.
Auch auf das Klima hat die Krise deutliche Auswirkungen. "Wir erleben erstmals, wie sich eine weltweite massive Reduzierung von Schadstoffen durch eingeschränkten Flug- und Autoverkehr sowie Industrieproduktion positiv auf das Klima auswirkt", erklärt Umweltdezernent Alexander Lünenbach. "Was kann mehr motivieren, als mit vereinten Kräften daran zu arbeiten, durch moderne Technologien und ein nachhaltiges Handeln den Klimaschutz zu fördern und damit Lebensqualität zu sichern."
Daher wird die friedliche, in Deutschland vom World Wide Fund for Nature (WWF) koordinierte Protestkampagne "Earth Hour", die mehr politischen und wirtschaftlichen Einsatz zum Schutz des Klimas fordert, in diesem Jahr ohne öffentliche Veranstaltungen stattfinden. Damit die getroffenen Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung des Corona-Virus Wirkung zeigen, bittet die Stadtverwaltung Leverkusen zudem eindringlich darum, die Auflagen einzuhalten. Bleiben Sie deshalb zuhause und suchen Sie kreative Möglichkeiten für eine Stunde im Dunklen oder bei Kerzenschein. Unter dem Hashtag #LevEarthHour oder #Earth Hour können eigene Aktionen für mehr Klimaschutz gepostet werden.


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Letzte Änderung am 25.03.2020 19:56 von leverkusen.
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