Dank aufmerksamer Zeugen hat die Polizei am gestrigen Nachtmittag (17. Juli) im Leverkusener Stadtteil Steinbüchel zwei Täter (19, 51) auf frischer Tat bei einem Wohnungseinbruch festgenommen. Auf der Flucht hatte sich der 51-Jährige erheblich an den Händen verletzt.
Gegen 16 Uhr versuchten die beiden Männer, in die Erdgeschoßwohnung eines Mehrfamilienhauses am Theodor-Heuss-Ring einzudringen. Als die von Zeugen alarmierten Polizei am Tatort eintrafen, flüchteten die beiden Verdächtigen zunächst in westliche Richtung. Aufgrund des unwegsamen Geländes verloren die Beamten sie zunächst aus den Augen.
Bei der Verfolgung machten Zeugen die Polizisten darauf aufmerksam, dass sie die Flüchtenden in Richtung einer Wohnsiedlung an der Käthe-Kollwitz-Straße haben laufen sehen. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen wurde zunächst der 19-Jährige an der dortigen Schule angetroffen und festgenommen.
Wenig später wurde durch Bewohner eines Hauses in der Hermann-Hesse-Straße ein stark blutender Mann gemeldet. Anhand der Beschreibung wurde dieser als zweiter Tatverdächtiger identifiziert und ebenfalls festgenommen. Auf seiner Flucht hatte sich der 51-Jährige beim Überklettern eines Stabmattenzaunes schwere Verletzungen an den Händen zugezogen. Er wurde in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er stationär aufgenommen wurde und derzeit bewacht wird.
Die beiden wohnsitzlosen Tatverdächtigen sollen heute (18. Juli) dem Haftrichter vorgeführt werden.
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