Junkers F13 in Leverkusen: Historischer Nachbau hebt zu Rundflügen ab

14.08.2026 // Quelle: Junkers

Am 12. und 13. September 2026 ist auf dem Flugplatz Kurtekotten etwas Außergewöhnliches geplant: Beim Flugplatzfest des Luftsportclubs Bayer Leverkusen e. V. sollen nahezu originalgetreue Nachbauten der legendären Junkers F13 zu Rundflügen aufsteigen – ein Erlebnis, das Passagiere in die Anfangsjahre der zivilen Luftfahrt zurückversetzt.

Ein Klassiker der Luftfahrtgeschichte kehrt in die Luft zurück

Die Junkers F13 gilt als erstes Ganzmetall-Passagierflugzeug der Welt. Am 25. Juni 1919 hob die Maschine in Dessau zu ihrem Erstflug ab – gebaut aus Duraluminium mit markanter Wellblechhülle, offenem Cockpit für Pilot und Bordmechaniker sowie einer geschlossenen, beheizten Kabine für vier Passagiere. Das Deutsche Museum in München würdigt den Typ entsprechend: „Die F13 war das erste aus Metall gefertigte Passagierflugzeug – im Juni 1919 eine Weltneuheit." Wegen ihrer Bauweise – Cockpit offen, Kabine geschlossen – wird sie bisweilen als „Postkutsche der Lüfte" bezeichnet.

Originale, flugfähige Maschinen dieses Typs existieren heute nicht mehr. Umso seltener ist die Gelegenheit, die in Leverkusen geboten wird: Der in Altenrhein (Schweiz) ansässige, nicht gewinnorientierte Verein Junkers Luftverkehr (VJL) bringt einen seiner drei flugfähigen Nachbauten auf den Flugplatz Kurtekotten. Je nach Wetter und Buchungslage sollen dort sogar zwei Maschinen gleichzeitig abheben.

Außen historisch, innen zeitgemäß

Die Repliken orientieren sich äußerlich eng an der ursprünglichen Konstruktion – mit der charakteristischen Wellblechhülle und der originalnahen Ausstattung der kleinen Passagierkabine mit gepolsterten Ledersitzen. Technisch entsprechen die Nachbauten jedoch heutigen Anforderungen: Im Cockpit kommt moderne Avionik zum Einsatz, angetrieben wird die Maschine von einem zeitgemäßen Sternmotor.

Der rund zehn Meter lange Nachbau mit einer Spannweite von knapp 15 Metern ist für zwei Besatzungsmitglieder und vier Fluggäste ausgelegt. Bei den Rundflügen in Leverkusen werden aus Gewichtsgründen jedoch maximal drei Passagiere an Bord sein.

Blick auf Leverkusen und die Region aus der Luft

Die geplanten Routen führen je nach Witterungslage über Leverkusen und Umgebung – mögliche Ziele sind Solingen, Remscheid, Bergisch Gladbach, Bensberg oder Köln. Vereinsvorsitzender Bernd Huckenbeck beschreibt das Erlebnis so: „Für viele Gäste ist ein Rundflug eine kleine Zeitreise in die Anfangsjahre der Passagierluftfahrt. Es ist ein ganz besonderes Erlebnis." Huckenbeck betont dabei den historischen Wert der Maschine: „Wir sehen die F13 als fliegendes luftfahrttechnisches und verkehrsgeschichtliches Kulturgut."

Mitgliedschaft ist Voraussetzung – rechtzeitig buchen

Wer an einem Rundflug mit der Junkers F13 in Leverkusen teilnehmen möchte, muss vorab Vereinsmitglied werden. Aus luftfahrtrechtlichen Gründen ist zwischen Beitritt und Flugtermin ein Vorlauf von mindestens 30 Tagen erforderlich. Die Anzahl der verfügbaren Plätze ist begrenzt, Buchungen sind ausschließlich über die Vereinswebsite möglich.

Die Leverkusener Veranstaltung ist Teil einer bundesweiten Rundflug-Serie des Vereins Junkers Luftverkehr für das Jahr 2026, die unter anderem auch Stationen in Gelnhausen, Kempten-Durach, Mainz-Finthen und Oberschleißheim umfasst.

Weitere Informationen und Buchungen unter: junkers-luftverkehr.com


Ort aus dem Stadtführer: Kurtekotten
Themen aus dem Artikel: Flugplatzfest

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
Kategorie: Sport
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