Der frühere Schulhof der Musik- und Kunstschule nahe der City Wiesdorf, derzeit eine weitgehend asphaltierte Fläche, soll entsiegelt und umgestaltet werden. Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union übernehmen den Großteil der Kosten für dieses Klimaanpassungsprojekt in Leverkusen.
Wer den ehemaligen Schulhof der Musik- und Kunstschule in der Nähe der Leverkusener City Wiesdorf kennt, weiß: Bisher dominiert Asphalt das Bild. Fast die gesamte Fläche ist versiegelt. Das soll sich durch eine umfassende Umgestaltung grundlegend ändern. Die Fläche wird entsiegelt und neu gestaltet, um einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung in Leverkusen zu leisten.
Die gute Nachricht für Leverkusen: Die Stadt muss das Projekt nicht alleine stemmen. Das Land Nordrhein-Westfalen und die Europäische Union tragen den Großteil der anfallenden Kosten. Damit wird die Umgestaltung des ehemaligen Schulhofs zu einem Beispiel dafür, wie Fördermittel aus Brüssel und Düsseldorf direkt vor Ort wirken können.
Hintergrund des Projekts ist die wachsende Herausforderung durch den Klimawandel. Nordrhein-Westfalen will zur Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung beitragen und die Etablierung eines klimaneutralen Europas unterstützen. Eine entscheidende Rolle kommt dabei den Kommunen zu – denn gerade auf lokaler Ebene müssen konkrete Antworten auf die Folgen des Klimawandels gefunden und umgesetzt werden.
Ob steigende Hitzetote oder zunehmende Schäden durch Überschwemmungen: Gefragt sind Maßnahmen, die städtische Infrastrukturen klimasicher gestalten und die lokale Widerstandsfähigkeit gegen Extremwetterereignisse stärken. Die Entsiegelung versiegelter Flächen ist dabei ein wichtiger Beitrag zur Klimaanpassung.
Für Leverkusenerinnen und Leverkusener ist die Umgestaltung des früheren Schulhofs ein konkretes Beispiel für Klimaanpassung vor Ort. Details zur konkreten Neugestaltung sowie zum genauen Zeitplan des Vorhabens sind bislang noch nicht bekannt.