Neubau Hallenbad Bergisch Neukirchen: Leverkusen sucht Bundesförderung

29.06.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Leverkusen will das marode Hallenbad Bergisch Neukirchen durch einen Neubau ersetzen und dafür Bundesmittel beantragen. Der Stadtrat hat in einer Sondersitzung beschlossen, sich am Förderprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten 2026 – Schwimmbäder“ zu beteiligen. Oberbürgermeister Stefan Hebbel wandte sich dazu auch an Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach. Das Hallenbad stammt aus dem Jahr 1973 und gilt als nicht mehr wirtschaftlich sanierbar. Die Kosten für den Neubau werden auf rund 19 Millionen Euro geschätzt. Bis zu 8 Millionen Euro könnten aus dem Bundesprogramm kommen. Im Mittelpunkt stehen Schulschwimmen und Vereinssport.

Die Stadt Leverkusen will das marode Hallenbad Bergisch Neukirchen durch einen Ersatzneubau ersetzen und bewirbt sich dafür um Mittel aus einem Bundesförderprogramm. Oberbürgermeister Stefan Hebbel hat sich dazu persönlich an den Bundestagsabgeordneten Karl Lauterbach gewandt.

Sonderratssitzung ebnet den Weg

In einer Sonderratssitzung am Montag, 29. Juni 2026, hat der Rat der Stadt Leverkusen beschlossen, sich am Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten 2026 – Schwimmbäder" zu beteiligen. Ziel ist die Realisierung eines Ersatzneubaus für das Hallenbad Bergisch Neukirchen. Noch am selben Tag wandte sich Oberbürgermeister Stefan Hebbel an Karl Lauterbach, den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Leverkusen – Köln IV, und knüpfte damit an ein persönliches Gespräch der vergangenen Tage an.

Hallenbad von 1973 ist nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren

Das bestehende Hallenbad in Bergisch Neukirchen stammt aus dem Jahr 1973 und gilt als stark sanierungsbedürftig. Nach aktuellem Erkenntnisstand ist eine wirtschaftliche Sanierung des Bestandsgebäudes nicht mehr sinnvoll. Aus diesem Grund wurde eine Machbarkeitsstudie für einen Ersatzneubau erstellt, der insbesondere dem Schul- und Vereinsschwimmen dienen und den heutigen technischen sowie baulichen Standards entsprechen soll.

19 Millionen Euro Gesamtkosten – Förderung entscheidend

Die Gesamtkosten für den Neubau werden auf rund 19 Millionen Euro inklusive Mehrwertsteuer geschätzt. Eine Bundesförderung aus dem genannten Programm könnte bis zu 8 Millionen Euro beisteuern. Den verbleibenden kommunalen Eigenanteil von mindestens 11 Millionen Euro plant die Stadt über Mittel aus dem Infrastrukturgesetz NRW zu finanzieren.

Oberbürgermeister Hebbel betont die Bedeutung der Förderung für Leverkusen: „Die Aufnahme in ein Bundesförderprogramm ist für Leverkusen von entscheidender Bedeutung, weil es hier nicht um ein Freizeit- oder Spaßbad geht, sondern um eine unverzichtbare kommunale Infrastruktur." Und weiter: „Wir sichern damit das Schulschwimmen und die Arbeit unserer Vereine – und damit einen zentralen Baustein für Bildung, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt in unserer Stadt. Die Realisierung eines Neubaus ist angesichts der angespannten Haushaltslage nur unter Einbindung dieser Förderkulisse möglich."

Schulschwimmen und Vereinssport im Fokus

Das geplante Hallenbad Bergisch Neukirchen soll nach dem Willen der Stadt ein modernes, bedarfsgerechtes Angebot für Leverkusenerinnen und Leverkusener schaffen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Schulschwimmen sowie die Nutzung durch Sportvereine.


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Themen aus dem Artikel: Oberbürgermeister, Stadt Leverkusen

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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