Hitzewelle in Leverkusen: Tag der Inklusion abgesagt, Gesundheitstag in Kurzform

25.06.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Die Hitzewelle erreicht am Wochenende ihren vorläufigen Höhepunkt – und das hat Folgen für Leverkusen. Wegen bis zu 38 Grad am Samstag wird der „Tag der Inklusion“ in der Innenstadt abgesagt. Der „Leverkusener Gesundheitstag“ findet nur in reduzierter Form statt: Von 11 bis 14 Uhr zeigt das Klinikum Leverkusen in der klimatisierten Rathaus-Galerie ein begehbares Darm-Modell. Für Abkühlung sorgen in der City eine Trinkwasser-Station des Roten Kreuzes, eine Kälteinsel der Feuerwehr und ein kühler Rückzugsort in den Luminaden. Außerdem berät das städtische Hitzetelefon unter 0214 406 33333 bis Samstag von 9 bis 17 Uhr. Das Gesundheitsamt rät, viel zu trinken, tagsüber zu verschatten und Kinder oder Tiere niemals im Auto zu lassen. Beim Baden gilt: langsam abkühlen und nur im Hitdorfer See oder im Silbersee ins Wasser gehen.

Bis zu 38 Grad am Samstag: Die extreme Hitzewelle zwingt die Stadt Leverkusen zur Absage des 3. Tags der Inklusion und zur Reduzierung des 4. Leverkusener Gesundheitstags. Gleichzeitig richtet die Stadt ein breites Hitzeschutzangebot für Leverkusenerinnen und Leverkusener ein.

Veranstaltungen angepasst – Gesundheit hat Vorrang

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt vor einer extremen Hitzewelle mit Temperaturen von bis zu 38 Grad am Samstag, 27. Juni. Beide Veranstaltungen, die von 11:00 bis 14:00 Uhr vor dem Wiesdorfer Rathaus und in der Fußgängerzone geplant waren, sind davon direkt betroffen: Der 3. Tag der Inklusion wird vollständig abgesagt, der 4. Leverkusener Gesundheitstag findet in stark reduzierter Form statt.

Bernd Schuster, Vorsitzender des Beirats für Menschen mit Behinderungen, bedauert die Absage: „Wir haben in den letzten Monaten viel Herzblut und Energie in die Planung des Tags der Inklusion gesteckt. In diesem Jahr hatte sich die Teilnehmendenzahl fast verdoppelt. Aber die Gesundheit hat für uns oberste Priorität." Ob die Veranstaltung im Herbst nachgeholt werden kann, wird derzeit geprüft.

Der Gesundheitstag weicht in die klimatisierte Rathaus-Galerie aus: Das Klinikum Leverkusen präsentiert dort auf der Eventfläche im Untergeschoss ein begehbares Darm-Modell.

Kälteinsel, kostenloses Wasser und Hitzeschutz in der City

Trotz der Einschränkungen bei den Veranstaltungen sorgt die Stadt für praktischen Hitzeschutz in der Fußgängerzone. In Höhe Funkenplatz/Peek & Cloppenburg gibt das Deutsche Rote Kreuz kostenloses Trinkwasser aus, der Malteser Hilfsdienst informiert über richtiges Verhalten bei Hitze, und das Leverkusener Gesundheitsamt ist ebenfalls vor Ort mit Tipps zu extremen Temperaturen.

Die Feuerwehr Leverkusen errichtet mit einer Berieselungsanlage eine sogenannte „Kälteinsel" – bereits am Freitag, 26. Juni, von 14:00 bis 18:00 Uhr, sowie am Samstag, 27. Juni, von 10:30 bis 14:00 Uhr. Wer sich im Schatten ausruhen möchte, kann den Service-Point Integration in den Wiesdorfer Luminaden aufsuchen: Donnerstag 13:00–16:30 Uhr, Freitag 11:00–15:00 Uhr, Samstag 11:00–14:00 Uhr.

Städtisches Hitzetelefon jetzt freigeschaltet

„In den letzten Tagen hat es bereits Temperaturen über 30 Grad gegeben und der Höhepunkt der Hitzewelle liegt erst noch vor uns", erklärt Alexander Lünenbach, Beigeordneter für Bürger, Umwelt und Soziales. „Für den Körper bedeuten diese Temperaturen eine hohe Belastung – passen Sie daher Ihr Verhalten der Hitze entsprechend an und achten Sie auch auf andere Menschen in Ihrem Umfeld."

Das städtische Hitzetelefon ist bis Samstag, 27. Juni, täglich von 09:00 bis 17:00 Uhr erreichbar: Tel. 0214/406-33333. Auf der städtischen Homepage finden sich zudem eine Informationsplattform zum Hitzeschutz, Tipps in verschiedenen Sprachen, eine Übersicht kühler Orte sowie Refill-Stationen zum kostenlosen Auffüllen von Trinkflaschen. Eine kostenlose Hitzeknigge-Broschüre ist ebenfalls erhältlich.

Tipps für heiße Tage

  • Morgens und abends querlüften, tagsüber Fenster geschlossen halten und beschatten
  • Ausreichend trinken – Leitungswasser ist unbedenklich
  • Lebensmittel mit hohem Flüssigkeitsgehalt essen, etwa Gurken und Tomaten
  • Kalt duschen oder sich mit feuchten Tüchern abkühlen
  • Auf ältere Nachbarinnen und Nachbarn achten und beim Einkaufen helfen
  • Keine Kleinkinder oder Haustiere in Autos zurücklassen – auch nicht für wenige Minuten

Vulnerable Gruppen und Gefahren im Wasser

Der Fachbereich Soziales informiert über die App „Gut versorgt in Leverkusen" per Push-Nachricht über Hitzewarnungen. Pflegedienste und Heime werden sensibilisiert, der Tagestreff der Caritas Leverkusen verteilt Wasser und Sonnenschutz an Wohnungslose. In Flüchtlings-Gemeinschaftsunterkünften sind mehrsprachige Informationen ausgehängt worden.

Wer sich beim Schwimmen abkühlen möchte, sollte vorsichtig sein: Der Temperaturunterschied zwischen heißer Luft und kaltem Wasser kann zu Kreislaufproblemen bis hin zur Bewusstlosigkeit führen. „Kühlen Sie sich immer langsam ab, bevor Sie ins Wasser gehen, und springen Sie nicht einfach hinein", rät Mirja Stevens, Leiterin des Leverkusener Gesundheitsamtes. Strömungen und abfallende Ufer können zudem für Nichtschwimmer gefährlich werden. In Leverkusen sind der Hitdorfer See und der Silbersee als Badeseen zugelassen – das Baden im Rhein ist generell verboten.


Ort aus dem Stadtführer: Klinikum, Luminaden, Rhein
Themen aus dem Artikel: Stadt Leverkusen, Silbersee, Hitdorfer See, Caritas, Energie, Leverkusener Gesundheitstag

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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