Steinkauz-Nachwuchs in Leverkusen-Steinbüchel: Straße gesperrt

23.06.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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In Leverkusen gibt es Nachwuchs beim seltenen Steinkauz. Damit die jungen Eulen geschützt werden, sperrt die Stadt den Straßenabschnitt „An der Lichtenburg“ in Steinbüchel vorübergehend für den Durchgangsverkehr. Die Maßnahme gilt bis zum 13. Juli 2026. Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Grundstücke weiter über einen Umweg erreichen. Auch für den Landwirt vor Ort gibt es eine Ausnahmegenehmigung für notwendige Fahrten – mit der Auflage, besonders auf die Tiere zu achten.

Wegen des seltenen Steinkauz-Nachwuchses bleibt die Straße „An der Lichtenburg" in Leverkusen-Steinbüchel bis zum 13. Juli 2026 gesperrt – zum Schutz der jungen Eulen vor dem Straßenverkehr.

Seltener Gast auf den Streuobstwiesen

Der Steinkauz gehört zu den seltensten Vögeln in Leverkusen. Auf den Obstwiesen rund um die Lichtenburg in Steinbüchel hat die kleine Eule jedoch ein festes Revier gefunden – und erfreut in diesem Jahr erneut mit Nachwuchs. Als Standvogel verlässt der Steinkauz sein Revier das ganze Jahr über nicht und ist damit ein treuer Bewohner der offenen Landschaften mit altem Baumbestand, die er besonders schätzt.

Der Steinkauz bevorzugt Streuobstwiesen, Felder, Wiesen und Gärten mit Gehölzen. Etwa ab Mitte April brütet er in Höhlen alter Obstbäume. Auf seinem Speiseplan stehen Insekten, Regenwürmer, kleinere Vögel, Amphibien und Schlangen.

Jungtiere verlassen das Nest – und geraten in Gefahr

Im Juni verlassen die Jungtiere das Nest. In den ersten Lebenstagen sind die kleinen Käuze noch unbeholfen und unerfahren. Obwohl sie bereits fliegen können, suchen sie – wie auch ihre Eltern – einen Teil ihrer Nahrung am Boden. Genau das macht sie besonders gefährdet: Auf der Straße werden Steinkäuze immer wieder Opfer des Verkehrs.

Straße bis Mitte Juli gesperrt

Um die jungen Steinkäuze zu schützen, ist die Straße „An der Lichtenburg" in Leverkusen-Steinbüchel bis zum 13. Juli 2026 für den Durchgangsverkehr gesperrt. Anwohnerinnen und Anwohner können ihre Häuser über einen kleinen Umweg weiterhin erreichen. Ein ansässiger Landwirt erhielt eine Ausnahmegenehmigung für die notwendigen Fahrten – verbunden mit der ausdrücklichen Auflage, besonders auf die kleinen Käuze zu achten.

Einordnung: Artenschutz im Alltag

Die temporäre Sperrung zeigt, wie praktischer Artenschutz im städtischen Alltag aussehen kann. Die Maßnahme dient dem Schutz der jungen Steinkäuze in ihrer kritischen Entwicklungsphase. Die Sperrung wird, wie angekündigt, mit Ablauf des 13. Juli 2026 aufgehoben. Bis dahin gilt: In Steinbüchel haben die Steinkäuze Vorfahrt.


Ort aus dem Stadtführer: Steinbüchel
Straßen aus dem Artikel: An der Lichtenburg, Steinbüchel, Holz

Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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