Die Stadt Leverkusen hat am 20. Mai 2026 im Kongresszentrum der Westfalenhalle Dortmund eine Auszeichnung des Landes Nordrhein-Westfalen erhalten – für ihren erstmals nach einem einheitlichen Standard erstellten kommunalen Nachhaltigkeitsbericht.
Im Rahmen der Abschlussveranstaltung der „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW" wurde Leverkusen für sein kommunales Nachhaltigkeitsmanagement geehrt. Anlass war der neue Nachhaltigkeitsbericht der Stadt, der erstmals nach dem standardisierten „Berichtsrahmen Nachhaltige Kommune" erstellt wurde. Mit diesem Bericht dokumentiert Leverkusen seine Aktivitäten und Ziele auf dem Weg zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Stadtentwicklung.
Leverkusen trägt bereits seit 2021 den Titel „Global Nachhaltige Kommune NRW". Der neue Nachhaltigkeitsbericht knüpft direkt an diese bestehenden Strukturen an: Er orientiert sich an den fünf Handlungsfeldern, die im Rahmen des Projekts „Global Nachhaltige Kommune NRW" für Leverkusen etabliert wurden, und baut auf der städtischen Nachhaltigkeitsstrategie aus dem Jahr 2021 auf.
Damit reiht sich Leverkusen in den Kreis jener Kommunen in Nordrhein-Westfalen ein, die Nachhaltigkeit nicht nur als Schlagwort verwenden, sondern strategisch und messbar in ihrer Verwaltungsarbeit verankern und dokumentieren.
Die „Prozesskette Nachhaltigkeit NRW" wird vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen gefördert und von der LAG 21 fachlich begleitet. Das übergeordnete Ziel des Projekts ist es, Nachhaltigkeit dauerhaft in kommunalen Strukturen zu verankern – von der Strategie bis zur messbaren Berichterstattung.
Die Auszeichnung für Leverkusen unterstreicht, dass die Stadt ihre Nachhaltigkeitsambitionen nicht nur formuliert, sondern auch in nachvollziehbarer Form dokumentiert. Mit dem nun vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht nach einheitlichem Standard schafft die Stadtverwaltung eine transparente Grundlage – sowohl für die eigene Weiterentwicklung als auch für den Vergleich mit anderen Kommunen in NRW.