In Opladen steht die Stadtentwicklung derzeit an einem spannenden Wendepunkt. Während der Bedarf an bezahlbarem Wohnraum stetig wächst, sorgt die Sorge um den Verlust historischer Bausubstanz für Diskussionsstoff in der Bürgerschaft. Um diesen Dialog konstruktiv zu führen, laden der Opladener Geschichtsverein von 1979 e.V. Leverkusen (OGV) und die Volkshochschule (VHS) am Mittwoch, den 3. Juni 2026, zu einer öffentlichen Diskussionsrunde ein.
Das Spannungsfeld zwischen Erhalt und Abriss ist in Opladen an vielen Stellen spürbar. Ob bei aktuellen Projekten in der Schillerstraße, der Menchendahler Straße und auf dem Frankenberg oder bei großflächigen Entwicklungen wie der Bahnstadt – immer wieder stellt sich die Frage, wie viel Geschichte eine Stadt braucht, um ihre Identität zu wahren. Die Veranstaltung geht der Frage nach, was ein Gebäude eigentlich stadtbildprägend macht und welche Rolle das historische Erbe für die zukünftige Entwicklung spielt.
Dabei sollen auch die Realitäten des Marktes nicht ausgeblendet werden: Wo liegen die ökonomischen Grenzen, wenn es um die Sanierung und den Erhalt alter Gemäuer geht?
Der Abend beginnt mit einer historischen Einordnung durch den OGV-Vorsitzenden Michael D. Gutbier. Im Anschluss moderiert Bert-Christoph Gerhards eine Diskussionsrunde, die verschiedene Sichtweisen auf die Opladener Stadtentwicklung vereint. Als Gesprächspartner nehmen teil:
Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich an diesem Austausch zu beteiligen und mehr über die Hintergründe der aktuellen Debatten zu erfahren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „Geschichte im Stadtgebiet“ statt.
Termin: Mittwoch, 3. Juni 2026
Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Mehrzweckhalle der Schule Im Hedrichsfeld, 51379 Leverkusen-Opladen
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