Am Kreisverkehr Berliner Platz in Opladen sind wiederholt Radfahrende gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung unterwegs. Stadt Leverkusen und Polizei reagierten nun gemeinsam mit einer Präventionsaktion vor Ort.
Bei Verkehrsbeobachtungen am Berliner Platz in Opladen fiel auf: Immer wieder fahren Radfahrende entgegen der vorgeschriebenen Richtung – und gefährden damit sich selbst sowie andere Verkehrsteilnehmende erheblich. Besonders kritisch ist die Situation an einem Kreisverkehr dieser Größe und Komplexität, denn Autofahrende, Fußgängerinnen und Fußgänger sowie korrekt fahrende Radfahrende rechnen an den Querungsstellen schlicht nicht mit Radfahrenden aus der Gegenrichtung. Die Folge: gefährliche Situationen, die schnell zu Unfällen führen können.
Um dem Problem zu begegnen, starteten der städtische Fachbereich Mobilität und Klimaschutz und die Polizei eine gemeinsame Sensibilisierungsaktion direkt am Berliner Platz. An mehreren Stellen des Kreisverkehrs wurde per Sprühkreide eine Schablone aufgetragen, die deutlich auf die korrekte Fahrtrichtung hinweist und gleichzeitig das Bewusstsein für die Gefahr des Falschfahrens schärfen soll. Vergleichbare Maßnahmen wurden von der Polizei bereits in der Vergangenheit durchgeführt.
Direkt im Anschluss an die Präventionsaktion führte die Polizei gezielte Schwerpunktkontrollen im Bereich des Berliner Platzes durch.
Das Falschfahren auf Radwegen ist kein isoliertes Problem am Berliner Platz. Nach Angaben von Stadt und Polizei wird dasselbe Verhalten auch an anderen Stellen im Leverkusener Stadtgebiet beobachtet. Aus diesem Grund sind ähnliche Aktionen künftig verstärkt geplant – mit dem Ziel, Leverkusenerinnen und Leverkusener für die geltenden Verkehrsregeln zu sensibilisieren und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden zu erhöhen.