Stadtverwaltung im Wandel: Erste Etappe bei Personal- und Kosteneinsparungen erreicht

15.04.2026 // Quelle: Stadtverwaltung

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Die Stadtverwaltung Leverkusen plant einen umfassenden Veränderungsprozess zur Haushaltskonsolidierung. Bis 2040 sollen insgesamt 766 Vollzeitäquivalente eingespart werden. Ein erster Bericht zeigt bereits, dass bis 2036 rund 131 Stellen eingespart werden können, was 14,57 Millionen Euro entspricht. Oberbürgermeister Stefan Hebbel betont, dass trotz der Personalkürzungen die Servicequalität gesichert bleiben soll. Der Stellenabbau erfolgt hauptsächlich durch natürliche Fluktuation, sodass niemand seinen Arbeitsplatz verliert. Der Transformationsprozess wird eng mit dem Personalrat und anderen Gremien abgestimmt, um die Mitarbeitenden aktiv einzubeziehen.

Die Stadtverwaltung Leverkusen steht vor einem weitreichenden Veränderungsprozess. Angesichts einer dauerhaft schwierigen Haushaltslage hat sich die Verwaltung das Ziel gesetzt, effizienter, digitaler und zukunftsfähiger zu werden. Ein zentraler Bestandteil dieses Vorhabens ist die Konsolidierung der Personalkosten. Wie die Stadtverwaltung nun mitteilte, konnte in Zusammenarbeit mit dem Beratungsunternehmen „PD – Berater der öffentlichen Hand GmbH“ ein erster wichtiger Meilenstein erreicht werden.

Einsparziele und erste Zwischenergebnisse

Bereits Ende Oktober 2025 hatte der Rat der Stadt Leverkusen mit dem Haushaltsbeschluss festgelegt, bis zum Jahr 2040 insgesamt 766 Vollzeitäquivalente einzusparen. Der nun vorliegende erste Zwischenbericht identifiziert für den Zeitraum bis 2036 bereits konkrete Potenziale: Demnach können rund 131 Vollzeitäquivalente eingespart und ein Konsolidierungsbeitrag von 14,57 Millionen Euro erzielt werden. Dies entspricht etwa 25 Prozent der finanziellen Gesamtzielgröße von 57,5 Millionen Euro, die über die nächsten zehn Jahre durch Personaleinsparungen und flankierende Maßnahmen erreicht werden soll.

Oberbürgermeister Stefan Hebbel betont die Notwendigkeit dieses Schrittes, räumt jedoch ein, dass dieser Weg für die Beteiligten nicht leicht sei. Dennoch sei die intensive Auseinandersetzung mit den Strukturen der richtige Weg, um den Haushalt langfristig zu stabilisieren.

Digitalisierung als Schlüssel zur Modernisierung

Um die Handlungsfähigkeit der Verwaltung trotz des Personalabbaus zu sichern, setzt die Stadt verstärkt auf technische Lösungen. Durch den gezielten Einsatz von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) sollen standardisierte Prozesse automatisiert und medienbruchfreie Online-Dienste für die Bürgerinnen und Bürger geschaffen werden. Ziel ist es, interne Abläufe kontinuierlich zu optimieren und Doppelstrukturen abzubauen. Auch die interkommunale Zusammenarbeit mit anderen Städten wird als Möglichkeit geprüft.

Trotz dieser Modernisierungsmaßnahmen weist die Verwaltung darauf hin, dass die Reduzierung des Personals Auswirkungen auf den Leistungsumfang und die Leistungserfüllung haben wird. Die Sicherung der Servicequalität bleibe jedoch oberstes Ziel.

Arbeitsplatzgarantie trotz Stellenabbau

Eine zentrale Botschaft richtet der Oberbürgermeister an die Belegschaft: „Niemand verliert im Rahmen dieses Prozesses seinen Arbeitsplatz!“ Der Abbau der Stellen soll vor allem durch die natürliche Fluktuation und den demografischen Wandel aufgefangen werden. In den kommenden zehn Jahren werden voraussichtlich etwa 750 Vollzeitäquivalente altersbedingt aus dem Dienst der Stadt ausscheiden. Dieser Umstand macht eine Modernisierung des Wissensmanagements und eine Steigerung der Arbeitgeberattraktivität erforderlich, um die verbleibenden Ressourcen effektiv zu nutzen.

Gemeinsame Gestaltung des Prozesses

Der Transformationsprozess wird eng vom Personalrat, dem Gleichstellungsbüro und der Schwerbehindertenvertretung begleitet. Maik Gößling, Vorsitzender des Personalrats, hebt hervor, dass die aktive Gestaltung durch die Stadtverwaltung selbst wichtig sei, um das Eingreifen externer Stellen – wie etwa eines „Sparkommissars“ der Bezirksregierung – zu verhindern. Er lobte das bisherige Miteinander im Prozess.

Die Stadtverwaltung setzt für den weiteren Verlauf, der bis 2036 angelegt ist, ausdrücklich auf die Mitwirkung ihrer Mitarbeitenden. Ideen und Verbesserungsvorschläge aus den Fachbereichen sollen helfen, weitere Potenziale zu finden und interne Strukturreformen so umzusetzen, dass Überlastungen vermieden werden. Stefan Hebbel dankte der Belegschaft für ihr bisheriges Engagement und betonte, dass der weitere Erfolg von der gemeinsamen Arbeit an zukunftsfähigen Lösungen abhänge.


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Dieser Artikel wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) auf Basis einer Pressemitteilung erstellt.
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