Karnevalstage 2026 - Abschlussbilanz - Kriminalitätslage
25.02.2026 // Quelle:
Polizei
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Die Polizei Köln hat die Kriminalitätszahlen für die Karnevalstage in Köln und Leverkusen veröffentlicht. In Köln wurden zwischen Weiberfastnacht und Aschermittwoch insgesamt 2.355 Anzeigen registriert, was einen leichten Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Die Zahlen zeigen einen Anstieg bei Körperverletzungen auf 473 Fälle. Taschendiebstähle sind jedoch mit 232 Fällen deutlich gesunken. In Leverkusen blieben die Zahlen relativ stabil, mit 47 Körperverletzungen und nur 4 Sexualdelikten. Die Polizei betont, dass die Zahlen vorläufig sind und sich noch ändern können.Köln (ots) -
Nachtrag zu den Pressemitteilungen vom 6. Februar Ziffer 2; 12. Februar Ziffer 1; 15. Februar Ziffer 2:
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6211919
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6215922
https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12415/6217163
Die Sicherheitslage war auch in diesem Jahr angespannt. Entsprechend war die Polizei mit starken Kräften im Einsatz, um die Sicherheit der hunderttausenden Feiernden an den Karnevalstagen zu gewährleisten, die trotz des regnerischen Wetters nach Köln und Leverkusen gekommen waren.
Nachfolgend veröffentlicht die Polizei Köln die bislang für den Zeitraum Weiberfastnacht (12. Februar), 6 Uhr bis Aschermittwoch (18. Februar), 6 Uhr festgestellten Kriminalitätszahlen (mit und ohne Karnevalsbezug) in Köln und Leverkusen, jeweils analog auch für die Jahre 2021 - 2025.
Köln:
- Taschendiebstähle: 232 (2021: 48; 2022: 327; 2023: 537; 2024:
448; 2025: 270)
- Raubdelikte: 22 (2021: 15; 2022: 39; 2023: 53; 2024: 44; 2025:
34)
- Körperverletzungen: 473 (2021: 98; 2022: 479; 2023: 618; 2024:
544 (2025: 444)
- Sexualdelikte: 58 (2021: 8; 2022: 42; 2023: 56; 2024: 89; 2025:
56)
- davon sexuelle Belästigungen 33 (2021: 0; 2022: 20; 2023: 29;
2024: 48; 2025: 35)
- Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte: 20 (2021: 14;
2022: 20; 2023: 33; 2024: 20; 2025: 17)
- Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende
Personen: 14 (2021: 8; 2022: 16; 2023: 26; 2024: 22; 2025: 5)
Leverkusen:
- Taschendiebstähle: 4 (2021: 2; 2022: 2; 2023: 4; 2024: 12; 2025:
5)
- Raubdelikte: 2 (2021: 1; 2022: 1; 2023: 1; 2024: 8; 2025: 0)
- Körperverletzungen: 47 (2021: 10; 2022: 38; 2023: 62; 2024: 58;
2025: 38)
- Sexualdelikte: 4 (2021: 3; 2022: 5; 2023: 8; 2024: 2; 2025: 5)
- davon sexuelle Belästigungen 0 (2021: 0; 2022: 2; 2023: 3; 2024:
1; 2025: 4)
- Widerstandshandlungen gegen Vollstreckungsbeamte: 2 (2021: 1;
2022: 1; 2023: 2; 2024: 1; 2025: 3)
- Tätlicher Angriff auf Vollstreckungsbeamte und gleichstehende
Personen: 1 (2021: 0; 2022: 3; 2023: 2; 2024: 4; 2025: 2)
Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Fallzahlen in Köln und Leverkusen zum jetzigen Zeitpunkt im Vorjahresvergleich auf einem annähernd gleichbleibenden Niveau liegen und sich im Fünfjahresvergleich weiterhin im unteren Bereich bewegen.
Im Bereich der Körperverletzungsdelikte ist in beiden Städten in diesem Jahr ein Anstieg zu verzeichnen. In Köln sind die Taschendiebstähle erneut deutlich zurückgegangen.
Über die Karnevalstage sind bei der Polizei Köln insgesamt 2355 Anzeigen eingegangen (2021: 1384; 2022: 2375; 2023: 3253; 2024: 3125; 2025: 2259). Davon entfielen 2170 Anzeigen auf das Stadtgebiet Köln und 185 Anzeigen auf das Stadtgebiet Leverkusen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem leichter Anstieg von 96 Fälle.
Party-Hotsports:
Auf die bekannten innerstädtischen Party-Hotsports - Zülpicher Viertel, Altstadt, Ringe und Südstadt - entfielen von insgesamt 473 Körperverletzungen 194 (2021: 5; 2022: 282; 2023: 316 2024: 255; 2025: 190).
Von insgesamt 22 Raubdelikten wurden 7 in diesem Bereich registriert (2021: 0; 2022: 15; 2023: 16; 2024: 13; 2025: 10).
Die in diesem Bereich verübten Taschendiebstähle sind von den insgesamt 232 in Köln erfassten Delikten auf 129 zurückgegangen (2021: 4; 2022: 208; 2023: 270; 2024: 220; 2025: 165).
Hinweis zu Kriminalitätszahlen:
Hinsichtlich dieser vorläufigen Daten muss beachtet werden, dass sie sich aufgrund nachträglicher Anzeigenerstattungen oder auch infolge einer bei den laufenden Ermittlungen veränderten juristischen Bewertung noch verändern können. Eine abschließende Bewertung ist demzufolge vielfach erst zu einem späteren Zeitpunkt und nach weiteren Ermittlungen möglich. Vereinzelte Abweichungen der Deliktszahlen in den Vorjahresmitteilungen sind daher auch möglich. (sw/al)Original-Content von: Polizei Köln, übermittelt durch news aktuell
Tags: NRW, Polizei, Kriminalität
Themen aus dem Artikel: Aschermittwoch
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