Die BAYER GIANTS Leverkusen mussten am 23. Spieltag der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA 2025/26 eine schmerzhafte 84:80-Niederlage gegen die Uni Baskets Münster hinnehmen und verpassen damit eine wichtige Chance, sich im Abstiegskampf Luft zu verschaffen. Die Enttäuschung über den Ausgang des NRW-Duells war nach der Partie spürbar.
Das Spiel am "Berg Fidel" in Münster war von Beginn an hart umkämpft. Die beiden Klubs begegneten sich über die gesamte Begegnung hinweg auf Augenhöhe, und weder die Gastgeber noch die Leverkusener Korbjäger konnten sich entscheidend absetzen. Beide Mannschaften entschieden jeweils zwei Viertel für sich, was die Ausgeglichenheit der Partie unterstreicht. Dennoch gelang es den Uni Baskets Münster, insbesondere nach 32 absolvierten Minuten, einen Vorsprung von elf Punkten (75:65) zu erspielen, der für die Rheinländer nur schwer zu neutralisieren war. Die "Giganten" kämpften stets im Hintertreffen und hatten Schwierigkeiten mit dem schnellen und athletischen Spiel des Gegners. Trotz einer Aufholjagd zum Schluss ließen sich die Münsteraner den verdienten Sieg nicht mehr nehmen. Die rund 45 mitgereisten GIANTS-Fans feuerten ihr Team über 40 Spielminuten lautstark an, konnten die Niederlage aber nicht abwenden.
Die Gründe für die Niederlage der BAYER GIANTS Leverkusen sind auf den ersten Blick nicht leicht auszumachen. Die Statistiken zeigten eine hohe Ausgeglichenheit: Sowohl die Reboundstatistik als auch die Feldwurfquoten waren nahezu identisch. Während die BAYER GIANTS in der Kategorie "Steals" mit 8:2 dominierten, verteilten die Uni Baskets den Ball deutlich besser und verzeichneten 20 Assists gegenüber 13 der Leverkusener. Letztendlich war die größere Treffsicherheit der Gastgeber von jenseits der Dreipunktelinie ein entscheidender Faktor. Münster erzielte 13 Erfolge aus der Distanz, während die GIANTS lediglich sechs Dreier verbuchen konnten.
BAYER-Coach Michael „Mike“ Koch fasste die Partie zusammen: „Wir haben von der ersten bis zur letzten Sekunde mitgespielt, es ist uns jedoch nicht gelungen, die Kontrolle über das Spielgeschehen zu übernehmen. Das hat am Ende den großen Unterschied gemacht, dass Münster ihren Stiefel runtergespielt hat.“ Er betonte, dass seine Mannschaft zwar Druck gemacht, aber nicht für die entscheidende Wende sorgen konnte. „Diese Niederlage schmerzt natürlich brutal, aber wir werden weitermachen. Es gilt, hart zu arbeiten und aus dieser Pleite zu lernen.“ Koch bedankte sich auch explizit bei den mitgereisten Anhängern: „Die Fans haben uns supportet, lautstark angefeuert und waren auch in schwierigen Phasen da. Besten Dank an alle mitgereisten Anhänger.“
Für die BAYER GIANTS Leverkusen, den deutschen Rekordmeister und 14-maligen Deutschen Meister, geht es bereits am kommenden Wochenende weiter. Am Samstag, den 21. Februar 2026, empfangen die „BAYER-Boys“ um 18 Uhr die Tigers Tübingen in der heimischen Rundsporthalle. Die Leverkusenerinnen und Leverkusener haben dann erneut die Chance, ihr Team im Abstiegskampf zu unterstützen.
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