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Werkselfen: 26:27 - Niederlage in letzter Sekunde

Veröffentlicht: 01.11.2020 // Quelle: Werkselfen

„Am Ende des Tages sind wir die glücklichen Sieger. Dass wir noch einmal den Ball bekommen und dann noch gewinnen, ist auch nicht jedes Wochenende so. Da ist auch etwas Glück dabei“, freute sich Steffen Birkner, Trainer der HSG Blomberg-Lippe, nach einem hauchdünnen 27:26- Sieg in letzter Sekunde beim TSV Bayer Leverkusen.
Es war die erst 18-jährige Malina Michalczik, die mit ihrem siebten Treffer den Auswärtssieg in letzter Sekunde sicherte und so ihre starke Vorstellung krönte. So bleiben die Lipperländerinnen mit 12:4-Punkten erster Verfolger des Führungsduos aus Dortmund und Bietigheim, während sich die Werkselfen mit nunmehr 8:6- Punkten auf Rang acht wiederfinden.
Die von beiden Teams im Vorfeld als Duell auf Augenhöhe bezeichnete Partie entwickelte sich von Beginn an tatsächlich wie erwartet. Kein Team konnte sich entscheidend absetzten. Lediglich einmal lagen die Werkselfen beim 14:12 (27.) mit zwei Toren in Front, die Seiten wurden schließlich bei 14:13 gewechselt.
In der zweiten Hälfte führten die Leverkusenerinnen schnell mit drei Treffern (17:14, 35. Minute), konnten diesen Vorsprung aber nicht lange halten. Als sich Fanta Keita zu Beginn der zweiten Hälfte am Knie verletzte und nicht mehr weiterspielen konnte, fehlten dem TSV zunehmend die Alternativen im Rückraum.

Zwar glänzten erneut Mia Zschocke mit acht sowie Zivile Jurgutyte mit fünf Treffern, doch kam von den restlichen Positionen diesmal zu wenig. So steuerte das NRW- Verfolgerduell fast zwangsläufig auf ein unentschieden hinaus, ehe Michalczik die Werkselfen auch noch um einen Punkt brachte.
„Schade, dass wir auf der Zielgeraden noch die zwei Punkte abgeben. Sicherlich war das letzte Tor etwas glücklich, aber wir haben das Spiel selbst verloren durch zu viele technische und taktische Fehler in der Schlussphase“, fasste Elfen-Trainerin Renate Wolf die erste Heimniederlage der Saison zusammen.
„Leider gehen uns nach der Verletzung von Fanta Keita, da befürchte ich nichts Gutes, die Alternativen aus. Jurgutyte und Zschocke mussten dann durchspielen und da passieren dann auch mal ein paar Fehler. Aber kein Vorwurf an die beiden. Blomberg war zum Schluss das eine Tor besser, das müssen wir anerkennen“, zeigte sich Wolf als faire Verliererin.


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