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Werkselfen mit erfolgreichem Saisonstart

Veröffentlicht: 06.09.2020 // Quelle: Werkselfen

Der Dauerbrenner der Handball-Bundesliga der Frauen ist erfolgreich in seine mittlerweile 46. Saison gestartet: Beim 26:16 (12:11) konnten die Werkselfen von Rekordmeister Bayer 04 Leverkusen zum Auftakt gegen den Gast von UNION Halle-Neustadt die ersten zwei Punkte einfahren.
„Unser Team ist nach gutem Start in Führung gegangen, doch dann war Sand im Getriebe.
Mit der offensiven Deckung auf den Halbpositionen auf Seiten der Hallenserinnen sind wir erstmal nicht zurechtgekommen“, so Renate Wolf, Trainerin der Leverkusenerinnen: „Es folgten eine Reihe von technischen Fehlern, Ballverlusten und so war Halle dann in Führung. Dann waren wir erstmal verunsichert.
In der Tat war der Aufsteiger in der ersten Hälfte der – nach dem Trainerwechsel unter der Woche – erwartet schwere, unberechenbare Gegner. Nach drei Gegenstößen über Marija Gudelj führten die Wildcats nach 18 Minuten plötzlich mit drei Toren.
„Ich muss meiner Mannschaft ein Kompliment machen. In der ersten Halbzeit haben wir hervorragend gedeckt und haben viele einfache Fehler von Leverkusen provoziert“, so Halles Trainer Jan-Henning Himborn, dessen Team am Ende der ersten 30 Minuten allerdings etwas nachließ und den Werkselfen die knappe 12:11-Halbzeitführung gestattete. Nach der Pause mussten die Wildcats allerdings dem kraftraubenden, intensiven Stil ein wenig Tribut zollen. Einige Wechsel sowie einige Zeitstrafen führten dann rasch zu einem Bruch im Spiel der Gäste, welchen die Hausherrinnen nutzten, um sich sukzessive abzusetzen. So stand es bereits nach 40 Minuten 17:12 und die Werkselfen bestimmten mittlerweile Tempo und Spiel vor den zugelassenen 300 Zuschauern in der Ostermann Arena, während „den Wildcats etwas der Mut fehlte“, wie Himborn einräumte: „Am Ende verlieren wir deutlich mit zehn Toren. Verdient, aber sicherlich etwas zu hoch.“
Renate Wolf sah einen Knackpunkt für den am Ende klaren Erfolg in der Phase unmittelbar vor der Pause. „Ich glaube, dass es auch moralisch sehr wichtig war, dass wir uns bis zur Pause nicht nur ran gekämpft haben, sondern sogar mit einer Führung in die Halbzeit gegangen sind. In der zweiten Halbzeit lief es dann so, wie wir uns das Ganze vorstellen.
Dies lag auch an einigen Umstellungen.“
Gemeint waren damit Hildigunnur Einarsdottir am Kreis sowie Jennifer Souza auf Halblinks, die großen Anteil an der Wende im Spiel hatten. „Mit Jennifer waren wir viel gefährlicher im Angriff, somit hatten die anderen Spielerinnen mehr Platz. Ebenfalls ein Sonderlob für Vanessa Fehr im Tor, die eine stabile Leistung geboten. Zoe Sprengers war ein Aktivposten hinten, wie vorne und Svenja Huber strahlte die nötige Ruhe aus, die das junge Team benötigt“.
So stand unter dem Strich ein verdienter Sieg für die Werkselfen, bei denen Neuzugang Kristina Graovac in der Schlussphase ihr Können im Tor nur noch andeuten konnte.
Durch Verlegungen an den kommenden beiden Spieltagen, geht es für Svenja Huber & Co. nun erst am 26. September weiter. Dann geht es zur HSG Bensheim/Auerbach, der Auftakt zu drei Auswärtspartien am Stück. In der Ostermann Arena wird es erst wieder am 18. Oktober Bundesliga-Handball geben, wenn die HSG Bad Wildungen zu Gast ist.

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