Am Montagmorgen (31. Dezember) ist ein 19-jähriger Mann beim Versuch, sich einer Polizeikontrolle zu entziehen, mit seinem Roller in einen stehenden Streifenwagen mit eingeschaltetem Blaulicht gefahren. Bei der anschließenden Verkehrsunfallaufnahme stellten Polizeibeamte fest, dass der junge Mann weder einen Führerschein, noch eine Zulassung für das Kleinkraftrad besaß. Hinzu kam, dass der Roller "kurzgeschlossen", das Kennzeichen gestohlen war und er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln (Cannabis) stand, wie er selbst zugab.
Der Unfall ereignete sich gegen 9:45 Uhr auf der Bismarckstraße in Leverkusen (Einmündung zur Karl-Marx-Straße) aus Richtung Küppersteg in Fahrtrichtung Manfort. Als der Rollerfahrer vom Radweg links auf den Fahrstreifen fuhr, stieß er mit dem dort stehenden Streifenwagen zusammen, der zu diesem Zeitpunkt die Straße sperrte. Durch den Zusammenstoß stürzten der 19-jährige Rollerfahrer und sein Beifahrer zu Boden. Abgesehen von Sach- und Blechschäden an beiden Fahrzeugen erlitt der Fahrer eine leichte Verletzung am rechten Ellenbogen. Auf eine unmittelbare ärztliche Behandlung verzichtete er.
Die Polizeibeamten brachten den 19-Jährigen zur Entnahme einer Blutprobe zur Polizeiwache. Darüber hinaus fertigten die Beamten Anzeigen, unter anderem zu "Fahren unter Betäubungsmittel-Einfluss" und zum Kfz-Diebstahl. Führerschein und Roller wurden sichergestellt.
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