Stadtplan Leverkusen
27.02.2016 (Quelle: TSV Bayer 04)
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Hallen-DM Tag eins: Gold für Silke Spiegelburg und Alyn Camara


Am ersten Tag (27. Februar) der Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig gewannen zwei TSV-Athleten die Goldmedaille. Stabhochspringerin Silke Spiegelburg sprang trotz schwieriger Vorbereitung zum Titel. Alyn Camara reichte ein gültiger Sprung zur erfolgreichen Titelverteidigung.
Auch wenn Silke Spiegelburg seit Jahren zu den erfolgreichsten deutschen Stabhochspringerinnen gehört, kam ihr Sieg bei den diesjährigen Deutschen Hallenmeisterschaften etwas überraschend. Über Wochen war die 29-Jährige aufgrund immer wiederkehrenden grippalen Infekten ans Bett gefesselt. Nach Leipzig reiste sie ohne bedeutende Wettkampfpraxis. Doch schon ihre ersten hoch überflogenen Sprünge über 4,31 Meter und 4,41 Meter machten Hoffnung auf eine Medaille. Am Ende wurde es mit im dritten Versuch gemeisterten 4,56 Meter der Titel vor Martina Strutz (4,51 Meter/ Schweriner SC). Erst bei 4,66 Meter war für Silke Spiegelburg am Samstag Endstation – ein Ergebnis, das die dreifache Diamond-League-Siegerin optimistisch auf den Olympiasommer blicken lässt: “Eigentlich ging es heute nur darum, nach drei Wochen Krankheit wieder ein Sprunggefühl zu bekommen. Das ist mir gut gelungen und ich freue mich sehr über den Titel. In einer Woche habe ich schon den nächsten Wettkampf. Dort möchte ich zum einen noch mehr Routine bekommen und zum anderen noch etwas höher springen.“
Franzsika Kappes und Ria Möllers sprangen mit jeweils 4,06 Meter auf die Plätze sieben und acht.
Als Titelverteidiger ging Weitspringer Alyn Camara ins Rennen um die Medaillen. Mit seinen gleich im ersten Versuch erzielten 7,82 Metern schockte er seine Konkurrenz und blieb bis zum Ende des Wettkampfes an der Spitze. Für die Sommersaison strebt der Sportsoldat die Stabilisierung seines Anlaufes an. „Auch wenn der Titel natürlich schön ist, kann ich mit meiner Leistung heute nicht so wirklich zufrieden sein. Ich habe Probleme mit den letzten vier Schritten und so kommen die vielen ungültigen Versuche zustande. Daran muss ich im Hinblick auf die Sommersaison intensiv arbeiten. Wenn mir das besser gelingt, fliege ich auch wieder über acht Meter, da bin ich mir sicher“, erklärte der Schützling von Hans-Jörg Thomaskamp.
Für das nächste Highlight sorgte Caroline Klein über 60 Meter Hürden. Im Vorlauf sprintete die Mehrkämpferin in 8,47 Sekunden zur neuen persönlichen Bestleistung und lief ins Finale. Dort bestätigte sie ihren neuen Hausrekord in 8,48 Sekunden und wurde in ihrem ersten DM-Finale Sechste.
Perfekt auf den Saisonhöhepunkt eingestellt hat Trainer Tobias Kofferschläger seine Viertelmeilerinnen. Aus Leverkusener Sicht sorgte Tabea Marie Kempe gleich im ersten Vorlauf für eine Überraschung. Die Vierte der U20-Hallen-DM pulverisierte ihre persönliche Bestleistung um rund acht Zehntel und blieb mit 54,99 Sekunden erstmals in ihrer noch jungen Karriere unter der 55-Sekunden-Marke. Mit ihrer Zeit konnte sie sich für den Endlauf am Sonntag (28. Februar) qualifizieren. Der souveräne Vorlaufsieg von der eigentlichen Langhürdenspezialistin Frederike Hogrebe in 54,66 Sekunden bedeutete ebenfalls den sicheren Einzug ins Finale. Als aussichtsreichste TSV-Athletin geht Julia Schaefers am Sonntag ins Rennen über die zwei Hallenrunden. In 54,17 Sekunden stellte die Jura-Studentin ihre persönliche Bestleistung ein und sicherte sich als insgesamt Drittschnellste einen Platz im Finale – eine Medaille ist damit im Bereich des Möglichen.
Mit ähnlich guten Auftritten präsentierten sich die Mittelstrecklerinnen. Die Finalläufe über 1.500 Meter sowie über 800 Meter finden am Sonntag mit jeweils zwei Bayer-04-Athletinnen statt. In 4:28,63 Minuten über 1.500 Meter überzeugte Lena Klaassen. Als Vierte ihres Vorlaufes buchte sie einen Platz im Endlauf. Mit einer persönlichen Bestleistung und ebenfalls dem Einzug ins Finale legte auch Fiona Kierdorf einen überzeugenden Auftritt hin. In 4:32,29 Minuten gelang ihr im entscheidenden Moment die Leistungssteigerung. Ihre erste DM-Finalteilnahme ist ihr damit nicht mehr zu nehmen.
Nach zahlreichen und monatelangen Verletzungsproblemen durfte sich Lena Menzel über 800 Meter ebenfalls über eine neue persönliche Bestleistung freuen. Die vier Hallenrunden legte die Athletin von Tobias Kofferschläger in 2:08,29 Minuten zurück – so schnell wie noch nie! Auch sie vertritt im Finale am Sonntag die TSV-Vereinsfarben. Dass Disziplinkollegin Carolin Walter unter dem Hallendach flott unterwegs sein kann, bewies sie als Deutsche Meisterin bereits 2012 in Karlsruhe. Als klare Siegerin des dritten Vorlaufes in 2:08,97 Minuten bot sie den Zuschauern eine souveräne Vorstellung und zog zusammen mit Lena Menzel ins DM-Finale ein.



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Letzte Änderung am 05.05.2016 23:06 von leverkusen.
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