An vielen Stellen im Stadtgebiet sieht man zurzeit kahl gefressene Bäume und Sträucher, die vollkommen mit einem weißlichen Gespinst überzogen sind. Verantwortlich hierfür sind die Raupen einiger Gespinstmottenarten, die die Blätter befallener Pflanzen vollständig abfressen und Stämme, Äste und Zweige komplett mit einem Gespinst überziehen. Besonders ist das an Pflanzen wie dem Weißdorn, dem Pfaffenhütchen, an Pappeln oder Weiden zu sehen. Den Bäumen oder Sträuchern schadet der Befall nicht. Noch im späten Frühjahr werden die Pflanzen mit dem Johannistrieb wieder austreiben und schon bald nicht mehr erkennen lassen, dass sie befallen worden sind.
Der Fachbereich Stadtgrün rät davon ab, die Tiere mit Gift zu bekämpfen, da dies ebenso sinnlos wie gefährlich für die Umwelt ist, da von Insektengiften auch die natürlichen Feinde der Gespinstmotten wie Vögel und andere Insekten betroffen sind.
Von den Raupen geht keine Gefahr für den Menschen aus.
Instandsetzungsarbeiten an der Y-Brücke auf dem EuroparingGemeinsam für ein sauberes Leverkusen: Stadt ruft zum Kampf gegen wilden Müll aufJSL-Hilfezentrum Leverkusen: Erfolgreiche Bilanz für die 'Tafel der Dinge' 2025Vortrag über Notre Dame de Paris