Ringveranstaltung: Rat der Religionen: Marion GenRai Lukas gibt Einblicke in den Buddhismus zum Thema „Leben und Tod“:

Am Donnerstag, 26.03.2015 findet der nächste Vortrag im Rahmen der Ringveranstaltung statt

Archivmeldung aus dem Jahr 2015
Veröffentlicht: 19.03.2015 // Quelle: Rat der Religionen

Das Leben als auch der Tod sind im Herz der westlichen Gesellschaft ein großes existentielles Leiden. Es scheint so, dass die Menschen ständig versuchen, dem Einen (dem Leben) einen intellektuellen Sinn zu geben, und den Anderen (den Tod) zu vermeiden oder diesen zu transzendieren.

Marion GenRai Lukas: "Durch meine Erfahrung mit den Buddhistischen Lehren bietet mir die Art und Weise, wie diese Belehrungen mein Leben informieren, die Gelegenheit, beide als Torwege zu einem größeren Verständnis zu nutzen; und zwar Torwege zur Einsicht in die Konditionierungen, die ich von den endlosen Strömungen der vergangenen Familien-Generationen und von dem kollektiven Bewusstsein (Gesellschaft und Kultur), von dem ich ein Teil bin, geerbt habe.
Zu verstehen, dass all das die Identität formt, auf die ich mich als Selbst beziehe. Daher beschenken mich die unausweichlichen Realitäten des Leben/Tod mit einem Torweg, durch den ich das Selbst auf eine vollständigere und realistischere Weise verstehe.
Leben/Tod ist etwas Unausweichliches. Auch kann ich nicht wissen, wann eines von Beiden eintreffen wird. Dieses Nichtwissen - im intellektuellen Sinne - ist die Quelle großer Besorgnis. Jedoch habe ich, verwurzelt in der disziplinierten spirituellen Praxis der Selbst-reflexion, es geschafft zu akzeptieren, dass Leben/Tod das Geschenk ist, um präsent zu sein, vollständig präsent für das Wunder jeden Tages.

Zu akzeptieren, dass Leben/Tod zu jedem persönlich gehört. Zu akzeptieren, dass das Nichtwissen davon, wann eines der Beiden eintreffen wird, mich dazu ermutigt, vollständiger in den Strom engagierter Spiritualität einzutreten, welcher die Meditation ist."

Beginn: 19.00 Uhr
Katholische Kirchengemeinde St. Remigius
An St. Remigius 7
51379 Leverkusen
(gegenüber vom Krankenhaus Opladen)


Dieser Abend ist eine Kooperationsveranstaltung von:
Buddhistische Gemeinschaft Zaltho Sangha e.V.
David Stern Verein
Evangelischer Kirchenkreis
Katholisches Stadtdekanat
Neuapostolische Kirche Opladen
Rat der Islamischen Gemeinschaften

Der Rat der Religionen wurde 2006 gegründet. Der Rat der Religionen setzt sich ein für ein friedliches und aktives Miteinander in der Stadt Leverkusen. Dem Rat der Religionen gehören beauftragte Vertreter der in Leverkusen ansässigen Religionsgemeinschaften an. Zurzeit sind im Rat der Religionen in Leverkusen vertreten:

Buddhistische Gemeinschaft Zaltho Sangha e.V., Marion GenRai Lukas
David Stern Verein, Lev Ismikhanov
Evangelischer Kirchenkreis Leverkusen, Superintendent Pfarrer Gert-René Loerken
Katholisches Stadtdekanat, Stadtdechant Pfarrer Heinz-Peter Teller
Neuapostolische Kirche Opladen, Detlev Blome
Rat der Islamischen Gemeinschaften, Murat Ates und Imam Amir Dzeladini

Weitere Religionsgemeinschaften in Leverkusen sind eingeladen, dem Rat der Religionen beizutreten. Der Rat der Religionen in Leverkusen ist dem Dialog und der Verständigung unter den Religionsgemeinschaften verpflichtet, um die gegenseitige Kenntnis zu vertiefen, Vorurteile abzubauen und in Krisensituationen zu vermitteln. Der Rat der Religionen in Leverkusen will gemeinsame Anliegen der Religionsgemeinschaften in der Öffentlichkeit vertreten und Ansprechpartner für die Öffentlichkeit sein. Der Rat der Religionen in Leverkusen sucht das Gespräch mit der Stadt und der Stadtverwaltung zu gesellschaftspolitischen Fragen. Der Rat der Religionen in Leverkusen ist beratend tätig. Seine Initiativen und seine Stellungnahmen werden einstimmig vereinbart.


Anschriften aus dem Artikel: Alte Landstr 129, Albert-Einstein-Str 58

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