Befreiungen von Erbschaftssteuer bei Unternehmensübergaben müssen erhalten bleiben - Leverkusen


Top 10 Artikel

der letzten 6 Monate

Platz 1 / 1130 Aufrufe

Spaß, Spiel und Spannung: Das großes Kinderfest „LEVspielt3“ startet wieder gegen Ende der Sommerferien

lesen

Platz 2 / 1079 Aufrufe

Ehrenamtskarte NRW jetzt auch als App

lesen

Platz 3 / 796 Aufrufe

6. Leverkusener Hundeschwimmen „LevDog“

lesen

Platz 4 / 776 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 5 / 764 Aufrufe

Leihrad: Wupsi fragt die Leverkusener

lesen

Platz 6 / 749 Aufrufe

Baumaßnahme Kreisverkehr Karl-Carstens-Ring: Verkehrseinschränkungen im Rahmen von Instandsetzungsmaßnahmen 

lesen

Platz 7 / 747 Aufrufe

Zum Fußballspiel am besten mit öffentlichen Verkehrsmitteln - Bayer 04 Leverkusen gegen FC Augsburg

lesen

Platz 8 / 739 Aufrufe

Geschwindigkeitskontrollen in Leverkusen in der kommenden Woche

lesen

Platz 9 / 738 Aufrufe

A59: Vollsperrung im Leverkusener Kreuz vom 05.08. bis 08.08.2022

lesen

Platz 10 / 728 Aufrufe

„Mach Lev bunter“: Dafür werben Stadt und Currenta gemeinsam

lesen

Befreiungen von Erbschaftssteuer bei Unternehmensübergaben müssen erhalten bleiben

Urteil des Bundesverfassungsgerichts
Veröffentlicht: 18.12.2014 // Quelle: Mittelstandsvereinigung

Die Mittelstandsvereinigung der CDU Leverkusen fordert, Befreiungen von der Erbschaftssteuer bei Unternehmensübergaben auch in Zukunft zu erhalten. "Wenn Unternehmen an die nächste Generation übergeben und somit Arbeitsplätze gesichert werden sollen, dürfen Betriebe nicht über Gebühr belastet werden", mahnt Ferber, Vorsitzender der MIT Leverkusen angesichts des Urteils des Bundesverfassungsgerichts zur Erbschaftssteuer.
Die Große Koalition und der örtliche Bundestagsabgeordnete Helmut Nowak werden von der MIT Leverkusen aufgerufen, rasch eine Reform der Erbschaftssteuer vorzunehmen, bei der Befreiungen möglich bleiben. "CDU, CSU und SPD haben in ihrem Koalitionsvertrag vereinbart, die Erbschaftssteuer Mittelstands freundlich auszugestalten. An diese Zusage muss sich die Große Koalition nun halten. Die Unternehmen in der Region Leverkusen brauchen Planungssicherheit und deshalb schnell ein klares Signal, dass Familienunternehmen auch künftig schonend in die Hände der nächsten Generation übergeben werden können", appelliert Ferber.
"Wer einen Betrieb übernimmt und ein hohes Risiko eingeht, darf nicht noch weitere Steine in den Weg gelegt bekommen. Die Politik sollte vielmehr dafür Sorge tragen, dass der Unternehmergeist in Deutschland gestärkt wird. Dazu zählt nicht nur die Förderung von Gründern; wir müssen auch denen eine faire Chance geben, die einen existierenden Betrieb übernehmen", sagt Ferber. Dabei gehe es nicht eine Bevorzugung von Unternehmenserben, sondern in erster Linie um den Erhalt von Arbeitsplätzen. "Sollten künftig deutlich höhere Steuern im Erbschaftsfall fällig werden, müssten Familienunternehmen unter Umständen Kredite aufnehmen bzw. Anteile veräußern, um das Unternehmen fortzuführen. Investitionen in den Betrieb und somit zum Erhalt der Arbeitsplätze wären nicht mehr in vollem Umfang möglich."
Schätzungen zufolge werden in den nächsten vier Jahren rund 135.000 Unternehmen mit mehr als 2 Millionen Beschäftigten an die nächste Generation übergeben.

Das Bundesverfassungsgericht entschied am Mittwoch, dass die Steuerprivilegien für Firmenerben in ihrer derzeitigen Form gegen das Grundgesetz verstoßen.
Es muss dem Patienten Deutschland schon sehr schlecht gehen, dass Demokratie und Grundgesetz immer dann zum argumentativen Einsatz kommen, wenn man dem Volk mal wieder in die Tasche packen wird. Unser Staat hat wohl ein Problem mit Kapital, wenn es sich nicht in seinen Händen befindet. Irgendwie riecht es übel nach Entprivatisierung und subsummiert in Volksenteignung; ein Schelm der denkt -nach der Mauer ist wieder hinter der Mauer-.


Bisherige Besucher auf dieser Seite: 2.124
Weitere Artikel vom Autor Mittelstandsvereinigung