Stadtplan Leverkusen
23.05.2014 (Quelle: Piraten)
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PIRATEN wollen Kriminalität in Leverkusen reduzieren


Die Leverkusener PIRATEN fordern die Entkriminalisierung von Pflanzen. Dazu gehört die kontrollierte Freigabe von Cannabis im Rahmen von Cannabis Social Clubs.

Cannabis Social Clubs sind nichtkommerzielle Vereine, die Cannabis nach strengen Regeln ausschließlich an Erwachsene ausgeben dürfen, zur medizinischen Nutzung und als Genussmittel. Im Rahmen einer durchdachten Freigabe von Cannabis kann Gesundheitsgefahren vorgebeugt, der Jugendschutz verbessert und die Polizei entlastet werden.

Die PIRATEN schlagen einen Runden Tisch zur Frage der Regulierung von Cannabis auf kommunaler Ebene vor. Dessen Ziel soll es sein, eine Ausnahmegenehmigung vom Betäubungsmittelgesetz einzuholen. Das würde ermöglichen, Cannabis Social Clubs in Leverkusen einzuführen. Diese Forderung ist auch ein wichtiger Teil des Kommunalwahlprogramms der Leverkusener PIRATEN und einer Petition der Kölner Parteikollegen.

„Es ist einfach nicht nachzuvollziehen, dass es für viele Jugendliche einfacher ist, an einen Joint zu kommen, als eine Flasche Bier zu kaufen“, so Jürgen Prautsch, Kandidat auf Platz 3 für den Leverkusener Stadtrat.
„Die verfehlte Drogenpolitik in unserer Stadt stützt kriminelle Strukturen und gefährdet Jugendliche und Konsumenten. Eine kontrollierte, verantwortungsvolle und legale Abgabe von Cannabis an Konsumenten würde einen Schwarzmarkt und damit auch eine Abgabe an Jugendliche verhindern. Die Konsumenten wären vor gesundheitlichen Risiken durch schwarzmarktübliche Verunreinigungen geschützt. Im weiteren würden Einsatzkräfte der Polizei und die Justitz entlastet, da man wieder mehr Ressourcen frei hätte, um ernsthafte Verbrecher zu jagen, anstatt harmlose Cannabiskonsumenten und Hanfgärtner unnötiger Weise strafrechtlich zu verfolgen.“

“Pflanzen sind gesund. Sie pöbeln nicht, sie betrügen und verprügeln niemanden. Warum also sind manche Pflanzen kriminalisiert?”, fragt Robert Mehlmann, Kandidat der Piraten auf Reservelistenplatz 11. Der europäische und internationale Trend zum Umdenken in der Drogenpolitik im Umgang mit Cannabis ist offensichtlich. Immer mehr europäische Nachbarstaaten wie Spanien und Belgien unterstützen das Cannabis-Social-Club-Model. In vielen weiteren internationalen Kommunen und sogar in diversen Bundesstaaten der USA, wird Cannabis legalisiert.


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Letzte Änderung am 23.05.2014 14:46 von leverkusen.
Bisherige Kommentare
Am 17.06.2014 um 18:53:49 schrieb Oliver Ding:
Jugendschutz
Übrigens soll im vorgeschlagenen Cannabis Social Club der Konsum zum Eigenbedarf nicht für Jugendliche unter 18 Jahren möglich sein. Damit wäre ein effektiverer Jugendschutz erreicht als im derzeitigen Schwarzmarkt.

Am 04.06.2014 um 14:02:48 schrieb Patrick:
@Klaus am 23.05.2014 um 14:48:45
Alkohol und Zigaretten illegalisieren wir nun auch, damit wir mehr Straftaten verbuchen können und entschieden härter gegen die Konsumenten dieser vorgehen können? Ihr Argumentation hat weder Hand noch Fuß! Das Verbot von Cannabis nützt derzeitig nur einem Personenkreis: Jenen welche dies illegal vertreiben. Gerade für Jugendliche ist bezüglich "Cannabis" nur der Reiz des verbotenen Interessant (viele probieren es nur einmal und danach hat es seinen Reiz verloren). Anstatt auf Verbote zu setzen (wie unsere intelligenten Politiker es auch für gewaltätige Videospiele fordern), sollten die Erwerbskontrollen verbessert werden! Die Statistiken ausländischer Städte mit legalisiertem Cannabiskonsum (bspw. Amsterdam), zeigen einen deutlich kleineren Kreis von Abhängigen "harter" Drogen als es bspw. in Berlin der Fall ist. Die deutsche Drogenpolitik ist kläglich gescheitert und das einzige was diese aufrecht hält ist jene Generation, welcher nur vermittelt wurde, wie böse Cannabis doch ist. Es wird immer argumentiert, Cannabis sei nur eine Einstiegsdroge ... aber wie kommen die Konsumenten nur an härtere Drogen? Richtig, der bekannte "Dealer" schwatzt ihnen diese auf. Alleine hier zeigt eine Legalisierung schon Vorteile auf: Der öffentliche Vertrieb würde (großteils) nicht versuchen, die Konsumenten auf härtere (und somit natürlich auch teurere) Drogen umzupolen. Sie sollten damit beginnen das "Für" und "Wider" abzuwägen (und nicht nur das Wider).

Am 23.05.2014 um 14:48:45 schrieb Klaus:
Kriminalität mit Todesfolge reduzieren
Mord und Totschlag wird auch aus dem Strafgesetzbuch genommen, damit wir weniger Straftaten aber nicht weniger Tote haben?

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