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Hallen-DM Tag zwei: Sechs weitere Medaillen für den TSV

Veröffentlicht: 23.02.2014 // Quelle: TSV Bayer 04

Am zweiten Tag der Deutschen Hallenmeisterschaften in Leipzig (22./ 23. Februar) konnte der TSV mit einmal Silber und fünfmal Bronze einen erfolgreichen Tag verbuchen. Hochspringer Mateusz Przybylko sprang mit 2,24 Meter auf den Silberrang. Bronze ging an Aleixo-Platini Menga, Hendrik Gruber, Katharina Mögenburg, Lena Klaassen und die 4x200-Meter-Staffel der Frauen.
Mateusz Przybylko bewies in der laufenden Hallensaison seine hervorragende Form und stellte regelmäßig neue Hausrekorde auf. Am Deutschen-Meisterschafts-Wochenende krönte der Schützling von Hans-Jörg Thomaskamp seine Saison mit einer erneuten persönlichen Bestleistung von 2,24 Meter. Belohnt wurde er dafür mit der Silbermedaille. "Ich bin mehr als zufrieden. Beim Einspringen habe ich gemerkt, dass ich fit bin und das heute einiges möglich ist. Bei 2,20 Meter hatte ich dann leichte Probleme mit der Wade und mit dem Rücken. Es war also eine hart erkämpfte Medaille", resümierte der Auszubildende.
Gleich fünfmal freuten sich die TSV-Athleten über die bronzene Plakette. Den Anfang machte Hochspringerin Katharina Mögenburg. Platz drei konnte ihr mit übersprungenen 1,80 Meter in einem spannenden Finale keine ihrer Konkurrentinnen nehmen.
Ebenfalls Bronze ging an Sprinter Aleixo-Platini Menga. Die 200-Meter-Strecke legte er in 20,99 Sekunden zurück und stellte damit eine neue Saisonbestleistung auf. Im Anschluss resümierte der Sportsoldat zufrieden: "Ich hatte heute ein paar Probleme mit der Rundbahn. Das am Ende Platz drei herauskam, macht mich sehr glücklich. Besser zu werten sind allerdings die 60 Meter von gestern."
Mittelstrecklerin Lena Klaassen strahlte mit der Leipziger Sonne um die Wette und sorgte aus Leverkusener Sicht für die Überraschung des Wochenendes. Nach einem beherzten Schlussspurt sicherte der Schützling von Paul Heinz Wellmann in einer neuen Hallen-Bestzeit von 4:24,29 Minuten das nächste Edelmetall für den TSV. "Ich bin grad einfach nur sprachlos und kann das, was gerade passiert ist, gar nicht realisieren. Mein Ziel für die DM war ein Platz unter den besten acht. Nun bin ich Dritte - einfach nur Wahnsinn", erklärte eine überglückliche Lena Klaassen.
Hinter dem Start von Stabhochspringer Hendrik Gruber stand nach einem Sturz am vergangenen Wochenende lange Zeit ein großes Fragezeichen. Der 27-Jährige entschied sich trotz Blessuren am Sonntag für einen Start und versuchte sein Missgeschick auszublenden - mit Erfolg! Platz drei und 5,40 Meter wurden für ihn die Ergebnisliste eingetragen.
Disziplinkollege Karsten Dilla wollte seine letzte Chance nutzen und auf den Hallen-WM-Zug aufspringen. Dem Sportsoldaten blieb am Ende jedoch nur der undankbare vierte Platz mit 5,40 Meter. "Ich bin enttäuscht und kann mir die Leistung im Moment nicht wirklich erklären. Das Einspringen war noch in Ordnung. Vielleicht wollte ich dann einfach zu viel und mir fehlte die nötige Lockerheit", so Karsten Dilla. Marvin Caspari flog im Stabhochsprung der Männer mit übersprungenen 5,30 Meter auf Platz fünf.
Für eine weitere Überraschung sorgte die 4x200-Meter-Staffel der Frauen. In der Besetzung Kira Biesenbach, Anna Maiwald, Frederike Hogrebe und Julia Förster lief das Quartett in 1:36,00 Minuten zu einer neuen Saisonbestleitung und freute sich über die Bronzemedaille hinter dem TV Wattenscheid 01 und der LT DSHS Köln.
Mit Carolin Walter und Frederike Hogrebe vertraten gleich zwei TSV-Athletinnen die Bayerfarben im 400-Meter-Finale. Mittelstrecklerin Carolin Walter verzichtete bewusst auf ihre eigentliche Paradestrecke - die 800 Meter -, um für den Sommer die Sprintfähigkeit zu optimieren. In 54,40 Sekunden wurde sie fünfte. Frederike Hogrebe sprintete die zwei Hallenrunden in 54,79 Sekunden und freute sich über Platz sechs.
Robin Schembera reiste als Titelverteidiger nach Leipzig und galt nach seinem Vorlauf am Samstag zu den klaren Medaillenkandidaten. Eine schmerzhafte Reizung der Achillessehne machte dem Polizeikommissar jedoch einen Strich durch die Rechnung. "Ich wollte unbedingt laufen und habe alles dafür getan, die Schmerzen in den Griff zu bekommen. Unmittelbar vor dem Start musste ich bei einer Steigerung aber feststellen, dass es keinen Sinn macht und der Schmerz einfach zu groß ist", erklärte Robin Schembera.

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