Weihnachtsgeld der etwas anderen Art erschleicht sich derzeit in Leverkusen ein Mann mit einer kriminellen Postmasche.
Der Unbekannte ruft bei Geschäftsleuten an und kündigt für den gleichen Tag eine Postsendung für Nachbarn an, die angeblich nicht erreichbar sind. Tatsächlich erscheint noch am selben Tag ein Mann mit einer Briefsendung. Für den Brief hat er in zwei Fällen von Kauffrauen bereits je 150,- DM kassiert, welche die Sendungen freundlicherweise entgegengenommen haben. Als diese später die Briefe an die Adressaten weitergaben, stellte sich heraus, dass diese gar keine Post erwartet hatten. Tatsächlich enthielten die Briefe lediglich wertlosen Inhalt.Eine ähnliche Betrugsmasche ist in Leverkusen bereits im September 2000 vorgekommen.
Der Überbringer der Postsendungen wird von den Geschädigten wie folgt beschrieben:
Ca. 35 bis 40 Jahre alt; etwa 180 cm groß; schlanke Statur ; dunkle Augen; kurzes, dunkelblondes volles Haar; Brillenträger.
Die Polizei warnt auf diesem Wege erneut vor falsch verstandener Hilfsbereitschaft. Nehmen Sie von Fremden nur dann für ihre Nachbarn Sendungen entgegen, wenn diese Sie zuvor darum gebeten haben. Auf keinen Fall lassen Sie sich dazu verleiten, solche Sendungen mit Ihrem Geld zu bezahlen. Wenn Ihr Nachbar eine Postsendung erwartet und diese nicht selbst entgegennehmen kann, wird er Sie auf jeden Fall rechtzeitig um die Annahme bitten und Ihnen den benötigten Geldbetrag vorlegen.
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