Heute (11. Oktober) um 6 Uhr hat die Polizei Köln den fünften 24-Stunden-Blitzmarathon und ersten bundesweiten Blitzmarathon beendet. Zusammen mit der Stadt Köln und der Stadt Leverkusen hat die Polizei an mehr als 210 Örtlichkeiten die Geschwindigkeit kontrolliert.
Die Kontrollstellen sind frühzeitig bekannt gegeben worden.
Innerhalb von 24 Stunden wurden insgesamt knapp 140.000 Fahrzeuge kontrolliert. Im ganzen Zuständigkeitsbereich der Polizei Köln sind insgesamt 1.882 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden. In Leverkusen waren von 5.614 Kontrollierten 71 zu schnell.
1 Fahrer muß aufgrund der Geschwindigkeitsüberschreitung mit einem Fahrverbot rechnen.
Insgesamt reduzierte sich jedoch der Durchschnitt der festgestellten Geschwindigkeitsverstöße im Verhältnis zu den kontrollierten Fahrzeugen deutlich. Waren beim letzten Blitzmarathon noch 4,8 Prozent zu schnell, waren es diesmal nur noch 1,4 Prozent.
Während der Kontrollen in Leverkusen haben die Polizisten darüber hinaus 5 Gurtverstöße geahndet.
Bei den begleitenden Radkontrollen 29 Fahrradfahrer in Leverkusen kontrolliert und 4 Verstöße festgestellt worden.
Insgesamt zieht die Polizei Köln eine positive Bilanz. "Ich freue mich, dass die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sich so vernünftig verhalten haben. Die im Großen und Ganzen geringen Geschwindigkeitsüberschreitungen zeigen, dass unsere Botschaft `Brems Dich - rette Leben!´ gut angekommen ist. Und trotz der niedrigeren Geschwindigkeit sind alle pünktlich angekommen - und vor allem gesund! Deswegen bleiben wir weiter am Ball", sagte der Leiter der Direktion Verkehr, Helmut Simon.
Auch Polizeipräsident Wolfgang Albers zeigte sich zufrieden. "Ich danke unseren Partnern - dem ADAC und den Kommunen - und freue mich, dass der Blitzmarathon diesmal durch die Wissenschaft begleitet wird.
Ich bin überzeugt, dass die Nachhaltigkeit der Aktionen bewiesen wird" sagte Polizeipräsident Wolfgang Albers.
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