Heutzutage ist es üblich, dass Neubauten eine solche Energieeffizienz aufweisen, dass mit dauerhaft niedrigeren Verbrauchswerten kalkuliert werden kann. Besitzer von Altbauten stehen daher noch vor dem Problem, wo sie zunächst einmal anfangen sollten, um die Kosten gering zu halten und den Aufwand gleichmäßig zu verteilen. Der Schwerpunkt liegt im Mauerwerk, da hier ein Großteil der Wärme verloren geht und Heizungen auf Dauerhoch gehalten werden müssen, um eine gleichbleibende Raumtemperatur zu erreichen.
Wir geben Ihnen hiermit einige Ratschläge, worauf dabei zu achten ist und welche Fördermaßnahmen es gibt.
Verbraucherschützer raten Eigenheimbesitzern, bei der Sanierung von sogenannten Bauteilanschlüssen besonders achtsam zu sein. Wenn nun neue, scheinbar luftdichte Fenster eingebaut werden, muss die Außenwand weiterhin im Blickpunkt stehen, da bei mangelhafter Dämmung die Gefahr einer Schimmelbildung besteht, die aufgrund des geringeren Luftaustausches verstärkt sichtbar wird. Es empfiehlt sich daher, Arbeiten an der Fassade gleichzeitig zu jenen an allen Fenstern vorzunehmen, um auf Nummer Sicher zu gehen.
Förderungen gibt es von der bundeseigenen KfW-Bankengruppe, die den Förderpool in diesem Jahr um 300 Millionen Euro aufgestockt hat. Mithilfe des Programms namens „Energieeffizient Sanieren“ soll es für Einzelmaßnahmen einen Zuschuss in Höhe von zehn Prozent der Kosten geben, maximal jedoch 5.000 Euro. Sogenannte Energieeffizienzhäuser erhalten hingegen eine Förderung von 25 Prozent bei einer Klassifizierung als Effizienzhaus 55, maximal jedoch von 18.750 Euro.