In dieser Woche fanden wieder verstärkte Kontrollen für mehr Sicherheit im Radverkehr in den Städten Köln und Leverkusen statt. Die Polizei legte dabei ihr Augenmerk zum einen auf das richtige Verhalten von Pkw-Fahrern gegenüber Radfahrern, zum anderen auf die richtige Benutzung der Fahrradwege und das Beachten von roten Ampeln durch Radfahrer.
Mehr als 1.700 Verkehrsunfälle mit zum Teil schwer verletzten Radfahrern in den Städten Köln und Leverkusen waren im vergangenen Jahr zu beklagen. Fünf Menschen starben dabei.
An den drei Einsatztagen mussten die eingesetzten Beamten jetzt mehr als 1.300 Verstöße feststellen, darunter alleine rund 240 Verstöße, bei denen Radfahrer das Rotlicht einer Ampel missachteten.
Bei fast der Hälfte aller Verstöße nutzten Radfahrer einen Radweg in der falschen Richtung. Fehlverhalten von Autofahrern gegenüber Radfahrern war bei der Mehrzahl aller anderen geahndeten Verstöße ausschlaggebend.
"Diese Zahl ist für drei Kontrolltage sehr hoch und zeigt, dass wir weiter kontrollieren müssen, denn genau diese Verstöße im Bereich Rotlicht sowie Fehlverhalten von und gegenüber Radfahrern sind oft die Unfallursache", so Helmut Simon, Leiter der Direktion Verkehr.
Überfall auf Kiosk in Leverkusen - Öffentlichkeitsfahndung
Tumultlage nach Feier in Shisha-Bar - 25-Jähriger vorläufig festgenommen
POL-K: 260402-5-K/Lev Pressemitteilung der Polizei Oberbergischer-Kreis - Bezüge nach Leverkusen
POL-GM: Fall aus 2023 ist Thema bei "Aktenzeichen XY ungelöst"
POL-K: 260401-2-K Versuchter Handtaschenraub in der Innenstadt - Tatverdächtiger festgenommen
POL-K: 260331-4-K/Lev Tatverdächtiger der EG Cold Case festgenommen - Tötungsdelikt aus dem Jahr 2010