Gestern (29. Mai) haben Arbeiter eines im Kölner Umland [gemeint ist Opladen] ansässigen Bananenimporteurs 20 Kilogramm Kokain in einer Bananenlieferung entdeckt.
Aufgefallen war die Transportkiste wegen ihres Gewichts sowie den Umstand, dass die oben sichtbaren Bananen nicht "wie normalerweise sortiert" in dem Karton lagen.
Bei einer genauern Nachschau entdeckten die Männer dann zwanzig mit Klebeband umwickelte Pakete und informierten die Polizei.
Gemäß eines Drogenschnelltests handelt es sich um gepresstes Kokain, dessen Lieferweg anhand der Frachtpapiere nachvollziehbar ist.
Am 23. Mai war die Bananenkiste als Teil einer Lieferung von insgesamt 1100 Kisten in Antwerpen von einem aus Kolumbien kommenden Frachter in einen Lastwagen umgeladen und zu der Reiferei nahe Köln gebracht worden.
Die Polizei geht davon aus, dass die wertvolle Lieferung während des Transportes außer Kontrolle geraten ist. Ein weiterer aufgerissener, leerer Karton spricht dafür, dass es sich bei den jetzt aufgefundenen Drogen lediglich um einen Teil einer nicht bekannten Gesamtmenge Kokain gehandelt hat.
Der Großhandelspreis für 20 Kilogramm Kokain liegt bei etwa 600.000 Euro. Der Straßenverkaufswert wird, je nach Streckung, auf 1 - 1,6 Millionen Euro geschätzt.
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