Stadtplan Leverkusen
31.05.2008 (Quelle: TSV Bayer 04)
<< 13. Deutscher Kinder- und Jugendhilfetag in Essen mit Leverkusener Beteiligung   Börgeling scheitert erst an der Olympianorm – Nöh schafft U20-Norm >>

Mareike Peters untermauert Olympia-Ambitionen


Sprinterin Mareike Peters hat sich beim Leichtathletik-Meeting in Dessau nachhaltig für die deutsche Olympia-Staffel ins Gespräch gebracht. Über 200 Meter stellte die Leverkusenerin in 23,55 Sekunden eine persönliche Bestmarke auf und glänzte als zweitbeste Deutsche knapp hinter Cathleen Tschirch (LG Weserbergland/ 23,53 sec). Über 100 Meter gewann die 22-Jährige ihren Zeitlauf in 11,70 Sekunden und war insgesamt viertbeste Deutsche.

Trainer Karl-Heinz Düe zeigte sich mit hochzufrieden mit den Leistungen. „Das war eine gute Vorstellung. Über 100 Meter ist Mareike nicht ganz vorne dabei, aber es fehlt nicht viel“, meinte Düe, der in Hinblick auf die Olympische 4x100-m-Staffel die Rolle der längeren Sprintdistanz hervorhebt. „Da braucht man immer jemanden, der eine gute Kurve laufen kann. Daher ist eine gute 200-m-Zeit so wichtig.“

Im Stabhochsprung blieben der WM-Dritte Danny Ecker und Richard Spiegelburg hinten den Erwartungen zurück. Als Fünfter überquerte Ecker 5,61 Meter und lag 20 Zentimeter hinter dem russischen Sieger Sergey Kucheryanu. Spiegelburg wurde mit 5,41 Meter Siebter. „Ich wollte heute bei dem super Wetter schon eine vernünftige Höhe angehen. Leider hat das nicht geklappt. Aber meine Saisonbestleistung will ich eigentlich auch erst im Juli abrufen können“, meinte Ecker. Nachwuchsspringer Malte Mohr konnte als Sechster mit 5,51 Meter hingegen zufrieden sein. Die Plätze neun und zehn belegten Hendrik Gruber und Michel Frauen (beide 5,41 m).

Einen weiteren Schritt Richtung Acht-Meter-Marke machte Weitspringer Sebastian Bayer. Nach 7,75 Metern vor Wochenfrist in Garbsen landete der 21-Jährige diesmal bei 7,82 Meter. Er belegte damit Rang fünf. Sieger Gable Garenamotse aus Botswana flog mit 8,10 Meter als einziger über die Acht-Meter-Grenze.

Für weitere ordentliche Ergebnisse aus Leverkusener Sicht sorgten in Dessau Hürdensprinterin Anne-Kathrin Elbe und Viertelmeiler Ingo Schultz. Elbe entschied ihren Vorlauf in 13,21 Sekunden für sich und blieb eine Zehntelsekunde über ihrer Bestzeit aus der Vorwoche, hatte diesmal bei Gegenwind allerdings ungünstigere Bedingungen als bei ihren Rekordlauf in Weinheim. Schneller als Elbe war nur die Jamaikanerin Lacena Golding- Clark (13,14 sec) im zweiten Lauf.

Ex-400-m-Europameister Schultz testete über 200 Meter seine Schnelligkeit und wurde in 21,12 Sekunden Siebter. „Ich bin leider sehr schwer ins Rennen gekommen, auf der Zielgerade wurde es besser. Für meine eigentliche Disziplin war das ein guter Test und auch gutes Training. Jetzt geht es hochmotiviert weiter“, erklärte Schultz.

Über 1500 Meter landeten Annett Horna (4:26,09 min) und Saskia Janssen (4:26,58 min) auf den Plätzen neun und zehn. Während sich Horna „unter Wert verkaufte“, wie Trainer Adi Zaar sagte, zeigte sich Janssen zufrieden: „So schnell bin ich seit drei Jahren nicht mehr gelaufen. So kann es weitergehen.“

Die kompletten Ergebnisse und Interviews gibt es unter www.leichtathletik.de.


Hauptseite     Anmerkungen     Nachrichtenübersicht     Impressum     Datenschutzerklärung    

Letzte Änderung am 30.03.2020 03:33 von leverkusen.
Es gibt bisher keine Kommentare zu dieser Meldung!

Einen neuen Kommentar zu dieser Meldung hinzufügen:
Name:
Email: (wird nicht veröffentlicht)
Titel:
Kommentar:
(Es sind keine Links erlaubt)
reCAPTCHA:
Spammen zwecklos:
  • Um das Formular abschicken zu können, muss das reCAPTCHA angeklickt werden
  • Einträge werden erst nach redaktioneller Begutachtung freigeschaltet


Follow leverkusen on Twitter