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Ministerpräsident Jürgen Rüttgers überreicht den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland an 13 Bürgerinnen und Bürger: „Sie sind den Menschen in unserem Land eine wichtige Stütze und ein Vorbild“

Veröffentlicht: 02.05.2007 // Quelle: Landesregierung

Ministerpräsident Jürgen Rüttgers hat heute (2. Mai 2007) 13 Bürgerinnen und Bürgern den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt. In einer Feierstunde im fürstlichen Residenzschloss in Detmold dankte der Ministerpräsident den Ausgezeichneten: „Sie, meine Damen und Herren, die Sie heute hier ausgezeichnet werden, tragen dazu bei, dass Solidarität nicht etwas Abstraktes, Fernes, einer staatlichen Institution anheim Gestelltes bleibt. Sie leben Solidarität. Damit sind Sie den Menschen in unserem Land eine wichtige Stütze und ein Vorbild.“

Den Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland haben heute erhalten:

- Wilfried B A R T M A N N, Unna (Verdienstkreuz am Bande)

- Erika D U X, Bielefeld (Verdienstkreuz am Bande)

- Angelika G E M K O W, Bielefeld (Verdienstmedaille)

- Gerda G R A F, Kreuzau (Verdienstkreuz am Bande)

- Hildegard Maria H E I K E N F E L D; Warburg (Verdienstmedaille)

- Dr. Toni J A N S E N, Aachen (Verdienstkreuz am Bande)

- Angela K O C K, Bornheim (Verdienstkreuz am Bande)

- Ursula M I K U S, Köln (Verdienstkreuz 1. Klasse)

- Dr. Otto P A U L I T S C H E K, Krefeld (Verdienstkreuz 1. Klasse)

- Bernhard R E C K E R, Ahlen (Verdienstkreuz am Bande)

- Elfriede S C H Ü T Z, Leverkusen (Verdienstkreuz am Bande)

- Freya S T E I N K Ü H L E R, Köln (Verdienstkreuz am Bande)

- Franz-Josef S T O C K M A N N, Bielefeld (Verdienstkreuz am Bande)

...

Elfriede Schütz, Leverkusen (Verdienstkreuz am Bande)

Spricht man über die Weimarer Republik, fällt oft die Charakterisierung „Demokratie ohne Demokraten“. Glücklicherweise ist das heute anders. Und das hat eine Grund: Menschen wie Elfriede Schütz. Weniger, weil sie als überzeugte Christdemokratin dem Rat der Stadt Leverkusen zwanzig Jahre lang angehörte, dort neun Jahre Vorsitzende des Schulausschusses war. Oder weil sie viele Jahre als Vorsitzende der Katholischen Frauengemeinschaft wertvolle Arbeit leistete. Oder weil sie dem Landesvorstand und dem Bundesvorstand der CDU angehörte.

Sondern weil sie ein wandelndes Zeugnis für die Kraft und Innovationsfreude ist, die sich im Alter und für das Alter entwickeln lässt. Dabei begann alles recht bescheiden: Mit einem einfachen Engagement in der Senioren-Union. Doch schnell wurde klar: Elfriede Schütz brachte hier gewaltige Steine ins Rollen – zunächst als Bezirks- und stellvertretende Landesvorsitzende, später als Kassenprüferin im Bundesvorstand. Und nachdem sie dann 1996 erfolgreich die Senioren-Union Leverkusen gegründet hatte, wiederholte sie diesen Erfolg auf europäischer Ebene, gehörte zu den Mitgründerinnen der Europäischen Senioren-Union.

Elfriede Schütz verstand Politik dabei nie als etwas Abgehobenes. Im Gegenteil: Ihr sind so schlichte, aber doch ungemein wichtige Dinge zu verdanken wie die Verbesserung der Parkmöglichkeiten für Senioren in Leverkusen. Oder dass spezielle Haltestellen für öffentliche Verkehrsmittel geschaffen wurden. Dass die Not-Öffnungszeiten der Apotheken den Erfordernissen für ältere Menschen angepasst wurden. Dass die Seniorenarbeit in der Stadt parteiübergreifend und pragmatisch koordiniert wurde. Und dass schließlich ein Seniorenwegweiser gedruckt wurde, der inzwischen in vierter Auflage erscheint. Mit einem Augenzwinkern darf man feststellen: Wer auf dieses Engagement der Seniorin Elfriede Schütz blickt, der weiß, dass der demographische Wandel nichts ist, vor dem man Angst haben müsste.

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