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Steffi Nerius mit "Preis für Toleranz und Fair Play" geehrt

Veröffentlicht: 30.10.2006 // Quelle: TSV Bayer 04


Die beiden stolzen Preisträger nach der Verleihung in München: TSV-Speerwerferin Steffi Nerius neben Georg Hackl.
Foto: TSV Bayer 04
Auszeichnung für vorbildliches Engagement: Speerwurf-Europameisterin Steffi Nerius (TSV Bayer 04) hat aus den Händen von Bundesinnenminister Dr. Wolfgang Schäuble und Ski-Doppel-Olympiasiegerin Rosi Mittermaier-Neureuther den "Preis für Toleranz und Fair Play" erhalten. Dieser wird vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) und der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) vergeben. Die Preisverleihung, gemeinsam mit Nerius wurde auch Rennrodler Georg Hackl geehrt, erfolgte beim so genannten "Fest der Begegnung", das die Stiftung Deutsche Sporthilfe in München veranstaltete.
"Toleranz und Fairness sind die wichtigsten Grundlagen des Sports. Steffi Nerius und Georg Hackl sind beide durch ihr Lebenswerk auf ihre eigene, besondere Art Vorbilder nicht nur für unsere Sportlerinnen und Sportler, sondern für die ganze Gesellschaft", sagte Bundesinnenminister Schäuble.
"Als noch aktive Hochleistungssportlerin ist Steffi nicht nur ein Vorbild für eine erfolgreiche Beziehung von Leistungssport und Beruf, sondern durch ihre bewusste Entscheidung für ein Engagement im Behindertensport auch ein Vorbild für Toleranz", ergänzte Rosi Mittermaier-Neureuther, Nationale Botschafterin für Toleranz und Fair Play im Sport. Die 34-jährige Nerius treibt in Leverkusen nicht nur ihre eigene Sportkarriere voran, sondern arbeitet auch als Trainerin in der Behindertensportabteilung des TSV Bayer 04 und hat jüngst den Förderverein "aclive" zur Unterstützung des Behindertensports ins Leben gerufen.
Als "große Ehre" empfand Steffi Nerius die Auszeichnung: "Sie nimmt neben den Medaillen für sportliche Erfolge einen großen Stellenwert ein. Ich bin stolz darauf, solch einen Preis bekommen zu haben. Er ist für mich eine Anerkennung meiner Bemühungen, im Sport mit professioneller Einstellung immer das Beste zu geben, Jugendlichen ein Vorbild zu sein und jungen behinderten Menschen die Möglichkeit zu geben, Sport zu treiben."
Der Fair Play-Preis wird seit 1998 vom Bundesinnenminister und Rosi Mittermaier-Neureuther übergeben. Gestaltet haben die Bronzeskulptur Studierende der Universität Würzburg gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern mit Behinderungen der Würzburger Christophorusschule.


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