Im Rahmen der landesweiten Polizeikontrollen unter dem Motto "NRW mit Gurt" zum passiven Unfallschutz im Straßenverkehr wurden in Leverkusen vom 4.4. bis 17.4.2005 insgesamt 2126 Pkw angehalten und überprüft. 293 Autoinsassen - 14% oder jeder siebte - waren nicht angeschnallt; darin sind 24 Fälle enthalten, bei denen die Rückhalteeinrichtungen für Kinder nicht ordnungsgemäß benutzt wurden. Wegen der Verstöße wurden 41 Ordnungswidrigkeitenanzeigen vorgelegt und 254 Verwarnungsgelder erhoben, zwei motorisierte Zweiradfahrer mussten ein Verwarnungsgeld zahlen, weil sie keinen Helm trugen.
Einen besonders krassen Fall von Leichtsinn stellte die Polizei am 14.4.05 vormittags bei einer Kontrolle "An der Wasserkuhl" fest: Ein 23-jähriger Pkw-Fahrer wollte ein 8-jähriges Kind zur Grundschule bringen. Da die Rücksitze mit einer riesigen Lautsprecherbox und einer Kühlbox belegt waren und er zudem einen Beifahrer hatte, befand sich das Kind im Fußraum vor dem Beifahrer. Die Polizeibeamten stellten außerdem erhebliche Mängel am Fahrzeug fest, so dass es sofort einer Prüfstelle vorgeführt wurde. Diese legte das Fahrzeug still, weil u.a. die Bremsen defekt waren und der Auspuff fehlte.
Gegen den Fahrer wurden entsprechende Anzeigen erstattet.
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