Im September 2002 zeigte sich ein zunächst unbekannter Mann im schamverletzender Weise in Manfort. Da dieses vor Kindern geschah, wird die Tat strafrechtlich als sexueller Missbrauch von Kindern gewertet.
Aufgrund der gesicherten Tatortspuren konnte vom LKA Düsseldorf ein heute 31jähriger Mann überführt werden, dessen genetischer Fingerabdruck 1999 genommen wurde, nachdem er in Leverkusen einen Brand gelegt hatte.
Damals war er in den Bereich des Landrates Gummersbach verzogen, wo er dann jeweils in einem Fall in den Jahren 2000 und 2001 als Sexualstraftäter in gleicher Art und Weise in Erscheinung trat. Auch diese Taten konnten ihm durch einen Abgleich in der DNA-Analysedatei nachgewiesen werden.
Der Tatverdächtige wurde dem Haftrichter am Amtsgericht Leverkusen vorgeführt, der die Untersuchungshaft anordnete.
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