Mit schweren Verletzungen musste ein Leverkusener in ein Krankenhaus eingeliefert werden, nachdem er von zwei Tätern geschlagen worden war.
Der 34-jährige Leverkusener kam in der Nacht zu Samstag mit zwei Freundinnen aus einer Diskothek am Wiesdorfer Platz. Auf dem Weg zum Wiesdorfer Busbahnhof wurde die Gruppe von zwei Personen laufend angepöbelt. Weil die Gruppe schwarz gekleidet und die Mädchen auffallend schwarz geschminkt waren, machten sie sich über ihr Aussehen lustig.
Schließlich wurde der 34-Jährige auf der Heinrich-von-Stephan-Straße von dem Duo angegriffen und geschlagen.
Dabei prallte er mit dem Kopf an eine Schaufensterscheibe und blieb benommen am Boden liegen. Nachdem die Täter sich entfernt hatten, riefen die Mädchen die Polizei.
Der Geschädigte wurde noch vor Ort von der Besatzung eines Rettungswagens versorgt und dann in ein Krankenhaus eingeliefert.
Dort wurden schwere Kopfverletzungen und eine Hirnblutung festgestellt, so dass Lebensgefahr besteht.
Die beiden 20- und 21-jährigen Täter aus Leverkusen konnten von den Beamten am Busbahnhof gestellt werden. Dabei leisteten sie erheblichen Widerstand und versuchten die Polizisten zu schlagen. Als wenig später ein weiterer Polizeibeamter mit seinem Diensthund eintraf, gingen beide auch auf den Hund los. Erst als dieser die Angreifer in den Oberschenkel biss, wurden sie ruhiger.
Schließlich konnten die beiden Täter überwältigt und zur Wache gebracht werden. Dort wurden die Bisswunden durch einen Arzt versorgt, der den Betrunkenen auch eine Blutprobe abnahm.
Während der 20-Jährige in seiner Vernehmung angab, aufgrund seines Alkoholgenusses sich an nichts mehr erinnern zu können, verweigerte sein Mittäter jede Aussage. Beide Schläger wurden nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft aus dem Gewahrsam entlassen. Gegen sie wurde ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
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