Nachdem es in der vergangenen Woche an zwei Tagen zu Bränden in der Geriatrie des Klinikum Leverkusen gekommen war, bei denen zwei Patienten durch Rauchgase gefährdet wurden, wurde die Ermittlungen der Leverkusener Polizei mit Hochdruck gegen den unbekannten Täter geführt.
Da in erster Linie das Wohl und die Sicherheit der Patienten im Vordergrund stand, reagierte die Verwaltung des Klinikums sofort.
Sie ließ zusätzliche Rauchmelder installieren und verstärkte außerdem die sog. Anwesenheitsdienste. Seitens der Polizei wurde zu den tatkritischen Zeiten die Station beobachtet.
Diese Maßnahmen führten schließlich am Montag, nach Beginn der Frühschicht, zur Ermittlung einer 28-jährigen Praktikantin aus Leverkusen, die in der Geriatrie ihren Dienst versah. Sie konnte bei der Feuerlegung in einem Abstellraum beobachtet und unmittelbar nach der Tat vorläufig festgenommen werden.
Ob sie auch für die beiden Feuer in der vergangenen Woche verantwortlich ist, werden die weiteren Ermittlungen und Vernehmungen zeigen. Eine Entscheidung der Staatsanwaltschaft Köln, ob gegen sie ein Haftbefehl beantragt wird, ist zur Zeit noch nicht gefallen.
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