Nur kurz war der Ausflug eines 18-Jährigen mit dem Auto seines Vaters in Leverkusen-Manfort.
Der junge Mann hatte einen günstigen Augenblick am Donnerstagabend ausgesucht, als sein Vater zur Arbeit war und die Mutter sich hingelegt hatte. Mit dem Ersatzschlüssel startete er den Mazda, um eine Spritztour zu unternehmen. Nur wenige hundert Meter später passierte das erste Mißgeschick. Beim Wenden auf einem Garagenhof geriet er so heftig auf einen Bordstein, dass zwei Reifen platzten. Aus Angst vor Entdeckung wollte er dann wieder langsam nach Hause fahren.
Als er sich auf der Hermann-von-Helmholtz-Straße befand, sah er plötzlich einen Streifenwagen. Bei diesem Anblick war er nach eigenen Angaben so erschrocken, dass er das Lenkrad herumriss. Dadurch verlor er die Kontrolle über das Fahrzeug und fuhr frontal gegen ein Verkehrsschild. Ein Sachschaden von über 2.000,-DM war die Folge der kurzen Fahrt.
Den Polizeibeamten gegenüber erklärte der unverletzt gebliebene Fahrer, dass er von klein auf seinem Vater beim Autofahren zugesehen habe. Aufgrund dieser Erfahrungen glaube er, dass er auch gut fahren könne. Einen Führerschein habe er noch nicht.
Damit muss er wohl nach diesem Vorfall auch noch etwas warten.
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