Die sommerliche Witterung führt dazu, dass viele Menschen ihre Freizeitaktivitäten nach draußen verlegen. Immer wieder kommt es deshalb zu Auseinandersetzungen zwischen Nachbarn, zu deren Schlichtung gern die Polizei in Anspruch genommen wird. Oft fehlt es feiernden Personen an der nötigen Sensibilität gegenüber ihren Mitmenschen, manchmal bewirkt die große Sommerhitze jedoch auch gewisse Überempfindlichkeiten.
Allein am vergangenen Wochenende wurde die Leverkusener Polizei insgesamt 33 Mal angerufen, weil Menschen sich in ihrer Ruhe gestört fühlten.
In 16 Fällen genügte allerdings eine freundliche Aufforderung und der nachbarliche Frieden war wieder hergestellt.
Bei 12 polizeilichen Einsätzen konnten die Beamten vor Ort keine Ruhestörung feststellen. Vier weitere Lärmbelästigungen hatten sich beim Eintreffen der Beamten bereits erledigt.
In Leverkusen-Schlebusch musste allerdings in der Nacht zu Samstag ein 31-jähriger Kölner wegen fortdauernder Ruhestörung von der Polizei in Gewahrsam genommen werden. Der Volltrunkene (rund drei Promille) war auch beim Erscheinen der Polizei nicht bereit Ruhe zu halten. Im Gegenteil, er griff sogar denjenigen an, der die Ruhestörung gemeldet hatte. Auch gegenüber den Beamten war der Randalierer äußerst aggressiv und musste in Handfesseln ins Gewahrsam transportiert werden. Nach seiner Ausnüchterung wurde er wieder entlassen.
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