Aus Sicht der Leverkusener Polizei nahm die 15. Leverkusener Bierbörse einen relativ ruhigen Verlauf.
Besonders die Autofahrer hatten die Aufrufe der Polizei offenbar befolgt. So wurden von Freitag bis Montag insgesamt 993 Fahrzeuge im Stadtgebiet kontrolliert. Dabei mussten die Beamten nicht eine Blutprobe anordnen.
Vier besonders dreiste Diebe konnte die Polizei in der Nacht zu Samstag erwischen. Das Quartett aus Solingen rollte zwei volle 50-Liter-Fässer über die Düsseldorfer Straße, die sie kurz vorher auf der Festwiese gestohlen hatten.
Statt einem Trinkgelage erwarten die 18-Jährigen nun ein Strafverfahren wegen Diebstahl.
Gegen 38 Personen wurden ein Platzverweis ausgesprochen. Dabei handelte es sich in erster Linie um Besuchergruppen, die offensichtlich schon mit der Absicht gekommen waren die Bierbörse zu stören.
Sechs stark alkoholisierte Besucher des Festes mussten die Beamten vorübergehend in Gewahrsam nehmen. Dabei wurden auch Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung vorgelegt. Zwei Schläger, die die Beamten trennen wollten, verbündeten sich plötzlich und schlugen gemeinsam auf die Polizisten ein.
Ein Polizeibeamter wurde Opfer eines Diebes. Während eines Einsatzes wurde die Dienstmütze des Polizisten gestohlen.
Drei ehrliche Finder brachten eine Geldkassette mit 250,-DM zur "Mobilen Wache".
Die Zeugen hatten am Samstag einen jungen Mann beobachtet, der schnell an ihnen vorbeilief. Als die Person stürzte, verlor er die Kassette und das Bargeld fiel heraus. Eilig raffte er nur einen Teil des Geldes zusammen und lief davon.
Der Eigentümer des Geldkassette hat sich bis heute noch nicht gemeldet. Er kann dies bei der Polizei Leverkusen, Tel. 377-0, tun.
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