An der Wiembachallee werden am Dienstag, 26., und Mittwoch, 27. November, Säulenhainbuchen gepflanzt.
Die Lücke, die durch die notwendige Fällung der Pappeln an der Straße entstanden ist, wird so wieder geschlossen. Dank der Ausgleichszahlungen aus der Baumschutzsatzung können trotz leerer Haushaltskassen 20 neue Bäume gepflanzt werden.
Die Ausgleichszahlungen nimmt der Fachbereich Umwelt ein, wenn die Genehmigung zum Fällen eines Baumes nach der Baumschutzsatzung erteilt wird und kein Platz für die Ersatzpflanzung eines Baumes oder andere ökologische Maßnahmen auf dem Grundstück des Antragstellers vorhanden ist. Die Mittel müssen zur Neuanpflanzung - wie im vorliegenden Fall - oder für Pflegemaßnahmen an geschützten Bäumen verwandt werden.
Die Säulenhainbuche ist eine Form der heimischen Hainbuche, die sich mit ihrem Wuchs den engen städtischen Bereichen gut anpasst. Sie kommt den gefällten Pappeln im Erscheinungsbild nahe, so dass der optische Eindruck der Pappelallee erhalten bleibt. Die Hainbuche ist langlebiger als die Hybridpappeln und bietet mit ihrem Samen reichlich Herbst- und Winterfutter für viele heimische Vögel.
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