Mit einer besonderen Form des Streiks musste sich die Leverkusener Polizei am Donnerstag beschäftigen.
Die Beamten wurden am Vormittag von einer Straßenbaufirma zu einer Baustelle nach Rheindorf gerufen. Dort waren etwa 30-40 Personen, die mit roten Mützen und Hemden der Gewerkschaft "Verdi" bekleidet waren, aus einem Bus ausgestiegen.
Durch aggressives Verhalten wurden die Arbeiter daran gehindert, ihre Tätigkeit fortzusetzen. Personen aus der Streikgruppe nahmen das herumliegende Werkzeug und bereits verlegte Pflastersteine und verstreuten sie über die gesamte Baustelle. Dadurch entstand nach Angaben der geschädigten Firma ein Sachschaden von etwa 3.000,-Euro. Als die Polizeibeamten eintrafen entfernten sich die Streikgruppe wieder mit dem Bus.
Wenig später traf die Gruppe dann an einer anderen Baustelle der Firma in Wiesdorf ein. Hier gelang es den Polizeibeamten die Personalien des Verantwortlichen festzustellen. Gegen die Beteiligten wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Nötigung und Hausfriedensbruch eingeleitet.
BPOL NRW: Spielbegegnung Köln gegen Leverkusen - Bundespolizei zieht Bilanz
Zivilbeamte stellen mutmaßlichen Drogendealer - er hatte mehr als 100 Tütchen mit Betäubungsmitteln dabei
Nach Überfall auf Kiosk in Leverkusen Quettingen - 2.000 EUR Belohnung ausgesetzt
Zwei schwere Verkehrsunfälle mit Kleinkindern - Polizei sucht Zeugen in Köln und Leverkusen
Polizei Köln lädt zur geführten Radtour für Seniorinnen und Senioren ein - sicher unterwegs im Straßenverkehr
22 Beschuldigte nach Angriff auf Polizisten in Shisha-Bar -Ermittlungsgruppe gegründet