Kriederdenkmal Rheindorf

Kriederdenkmal Rheindorf

Daten & Fakten

Baujahr
1938
Adresse
<A HREF="/strasse/index.php?view=Burgstr">Burgstr.</A>/Ecke <A HREF="/strasse/index.php?view=Unter">Unterstr.</A>
Stadtteil
Rheindorf
📍 Auf Google Maps

Objektbeschreibung

Kriegerdenkmal "Am Bollwerk in Rheindorf" (Handgranatenwerfender Soldat), Basaltlava

Jung und Alt sollte das Denkmal zum Nachdenken anregen. Einige haben es leider nicht ganz verstanden und schlugen 1987 dem Kriegerdenkmal auf dem Rheindorfer Deich den Kopf ab. Später ist das Denkmal vom Deichverband wieder Instand gesetzt worden. Anfang 2019 fehlte der Kopf erneut.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde in der Rheindorfer Bevölkerung der Gedanke geboren, ein Kriegerdenkmal für die Gefallenen zu errichten. Aufgrund der Inflationszeit wurde das Vorhaben verschoben und erst 1937 vom NSDAP-Ortsgruppenleiter wieder aufgegriffen. 2.500 Reichsmark wurden bis 1938 gesammelt und mit städtischem Geld sowie einer Hilfe des Kreises konnte das Denkmal nach der Genehmigung des Düsseldorfer Regierungspräsidenten am 12. März 1939 eingeweiht werden.
Die Steinskulptur zeigt einen gegen den "Erzfeind" Frankreich angriffsbereiten Handgranatenwerfer. Die Inschrift lautet: "1914-1918: Euer Tod, unsere Kraft"
Die Stadt betrachtet das von Walter Koch geschaffene Kriegerehrenmal ebenso wie der Deichverband als ihr Eigentum.

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