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| 1905-1923 | Haus Frankenberg ist Wohnsitz der Eigentümer Max Römer und seiner Frau Maria Antonie. - Pläne des Opladener Stadtrates, in der Villa ein Krankenhaus für Frauen und Kinder einzurichten, scheitern am Kaufpreis (1921) |
| 1923 | Der Solinger Unternehmer Richard Linder erwirbt das ganze Römersche Anwesen und verkauft es 1930 an den Barmer Bankverein, Solingen |
| 1933 | Die Villa Römer wird Rathaus der Stadt Opladen. Abbruch der Umfassungsmauern und der Gärtnereianlagen. Öffnung des Parks für die Öffentlichkeit. |
| 1939 | Der Rhein-Wupper-Kreis kauft die Villa Römer mit Park und richtet
dort Dienststellen ein.
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| 1945/46 | Die Villa ist Sitz der britischen Militärregierung. |
| 1975 | Durch die kommunale Neuordnung fallen Villa und Park der Stadt Leverkusen zu. |
| 1976-1980 | Der Landeskonservator verhindert den Abbruch des Kutscherhauses; Instandsetzung und Verkauf an Private. |
| 1985/86 | Grundlegende Renovierung der Villa Römer. |
| 1986 | Nach Verhandlungen des Vorstandes der Stadtgeschichtlichen Vereinigung e.V. Leverkusen mit Oberstadtdirektor Krupp werden Erdgeschoß und Souterrain der Villa dem Stadtarchiv mit der Maßgabe zugeordnet, dort ein stadtgeschichtliches Dokumentationszentrum einzurichten. Dieses wird am 23. Juli 1986 durch Oberbürgermeister Henning eröffnet. Seitdem finden dort Aussstellungen zur Geschichte Leverkusens und Veranstaltungen der örtlichen Geschichtsvereine statt. |
| 20.10.1994 | Die drei hiesigen Geschichtsvereine gründen den Arbeitskreis Villa Römer und erklären sich bereit, das Dokumentationszentrum, das gemäß dem Haushaltssicherungskonzept der Stadtverwaltung geschlossen werden soll, in eigener Verantwortung weiterzuführen. |
| 31.1.1996 | Unterzeichnung des Vertrages zwischen Stadtverwaltung und Arbeitskreis Villa Römer. Er sichert den Fortbestand - jetzt unter dem
Namen Villa Römer - Haus der Stadtgeschichte.
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Ganz in der Nähe ist übrigens der Friedenberger Hof und das
Stadtarchiv, in dem viele Fotografien aus Leverkusen archiviert sind.
Was ich über das Gebäude herausbekommen habe ?
Nun es handelt sich um eine zweigeschossige Grünsandsteinvilla
(man sieht es an der Farbe ;-) ) aus dem Jahre 1905. Sie ist sehr
abwechslungsreich gegliedert, hat ein Schopfwalmdach, zwei Türme mit Glockendächern
und ein Eingangsportal.
Auch innen ist die denkmalgeschützte Villa sehr aufwendig ausgestattet, u.a. mit einer Treppe mit figürlichem Schnitzwerk.
Seit 1986 befindet sich hierin das Stadtgeschichtliche Dokumentationszentrum, das aufgrund seiner zahlreichen
Ausstellungen über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist.
Wenn Ihr mehr über die Geschichte unserer Stadt erfahren wollt, macht hier weiter.
Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich das Gebäude gerade mal gesehen habe, wenn ich zum benachbarten Straßenverkehrsamt ging oder sogar zum Finanzamt.
Wer weiß denn mehr über diese allseits bekannten Ausstellungen
und kann mir
Dann schreibt mir doch mal.
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