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<< Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 14 Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 >>
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 wurde 21.02.2001 unter Schutz gestellt.
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 läßt sich auf 1893 datieren.

Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 ist hier zu finden: Kölner Str. 12
Bauentwicklung
Das Gebäude wurde um 1893 für Jacob Lungstraß errichtet. Es war als spiegelbildliches Doppelhaus mit der Nummer 14 für den gleichen Eigentümer gebaut. 1934 wird die Erdgeschossfassade umgebaut, 1954/55 wird das Erdgeschoß beim Umbau der Kölner Straße 14 einbezogen, das Treppenhaus fällt weg. Stattdessen wird im 1.OG ein Wanddurchbruch zum Haus Nr. 10 eingerichtet, um dieses Treppenhaus zu benutzen. Das Gebäude befindet sich in den Obergeschossen bezüglich der Raumaufteilung im Originalzustand.
Grundriß und Konstruktion
Die Fassade ist in den Obergeschossen dreiachsig mittensymmetrisch. Im Erdgeschoß befindet sich der Eingang zum nebenliegenden Haus Nr. 14 mit anschließendem Schaufenster. Die Obergeschosse sind zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten links erstrecken, hinten rechts befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder- und Hinterhaus, welches jetzt in einer Tiefe von drei Räumen angelegt ist. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände als Ständerwerk mit Ziegelausfachung. Die Geschoßdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preussische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein einfaches Satteldach und ausgebaut.
Gestaltungselemente
Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit verputztem Mauerwerk gestaltet. Die mit Stuckeinfassungen versehenen Fenster im 1.Obergeschoß werden durch kunstvoll gestaltete, horizontal gerade oder geschwungene Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, pro Fenster zwei Konsolen mit aufgesetzter Fensterbank. Die Fenster im 2.Obergeschoß sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber im Gegensatz zum 1.OG keine ornamentalen oder figürlichen Ausschmückungen der Felder zwischen Fenstergewände und Überdachung. Weiterhin ist hier ein floral verzierter Putzspiegel unterhalb der Fenster angebracht. Das Dachgesims ist mit vier Terrakotta-Konsolen versehen, die den Dachüberstand und die Rinnenkonstruktion halten. Zwischen den Konsolen befindet sich ein kleiner Klötzchenfries.
Ausstattungsteile
Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin original sind auch das Treppenhaus in den Obergeschossen als Holztreppe, in den Obergeschossen die Raumaufteilung mit fast allen Treppenhaus- und Innentüren, sowie die Fussbodenbeläge als Holzdielen.
Geschichtliche Einordnung
Durch die Ansiedlung des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes in Opladen kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt neben dem Siedlungsbau für das Ausbesserungswerk selbst auch starke Veränderungen im privaten Wohnungsbau. Ähnlich wie in Wiesdorf mit der Ansiedlung des Bayer-Werkes und dem Ausbau der Hauptstraße wurden auch in Opladen die Haupterschließungswege Kölner Straße und Düsseldorfer Straße verstärkt um- und neu bebaut. Aus den ein-, maximal zweigeschossigen Fachwerk- oder Ziegelhäusern von Bauern oder Kleinhandwerkern wurden dreigeschossige, dem entsprechenden Zeitstil angepasste Mehrfamilienhäuser mit erdgeschossigen Läden. Im Gegensatz zu der sich parallel entwickelnden Wiesdorfer Hauptstraße, wo deutlich mehr Jugendstilgebäude gebaut wurden, findet man hier eine deutlich größere Anzahl von im Stil des Klassizismus und Historismus errichteten Häuser.
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21.04.2009: Kölner Str. 12


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