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<< Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldachdach als verputzter Ziegelsteinbau mit Stuck, Ende 19. Jh., mit hintenliegendem, dreigeschossigem Wohnanbau, Kölner Str. 12 Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 Ummauerter Brunnen mit quadratischem Grundriss, zur ehemaligen Hofanlage Altenberger Str. 154/156/158 gehörend >>
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 wurde 04.04.2000 unter Schutz gestellt.
Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 läßt sich auf 1893 datieren.

Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 ist hier zu finden: Kölner Str. 10

Bauentwicklung Das Gebäude wurde um 1893 für Franz Gramm errichtet. Es war als spiegelbildliches Doppelhaus mit der Nummer 12 für den gleichen Eigentümer gebaut, was mit einem Durchgang im Treppenhaus noch nachvollziehbar ist. Das Gebäude befindet sich bezüglich der Raumaufteilung im Originalzustand. 1911 wird die Erdgeschossfassade vom klassizistischen in Jugendstil umgebaut. Dieser Zustand wird erst 1969 durch eine erneute Fassadenänderung beendet. Die räumliche Einteilung des Erdgeschosses blieb dabei aber unangetastet.
Grundriß und Konstruktion
Die Fassade ist in den Obergeschossen dreiachsig mittensymmetrisch. Im Erdgeschoß befindet sich links der Hauseingang zum Flur, rechts daneben der Eingang zum Laden mit anschließendem Schaufenster. Von der Grundrißaufteilung her befindet sich auf der linken Seite des Erdgeschosses der Zugangsflur zum hinten befindlichen Treppenhaus. Der Laden ist zweiraumtief ausgebildet. Die Obergeschosse sind zweiraumbreit und zweiraumtief gestaltet, wobei sich die Wohnräume vorn und hinten rechts erstrecken, hinten links befindet sich der Wohnungsflur zum Treppenhaus. Dieses verbindet Vorder und Hinterhaus, welches jetzt in einer Tiefe von drei Räumen angelegt ist. Durch den Einzug einer Wohnungsabschlußwand aus Holz wurde der Treppenraum mit WC zum Eingangszimmer, hinter dem noch zwei weitere Räume liegen. Das Haus ist als massiver Ziegelsteinbau errichtet, die Innenwände ebenfalls als Ziegelwände. Die Geschoßdecken bestehen aus Holzdielen auf Holzbalkendecken, die Kellerdecke ist als preussische Kappendecke ausgebildet. Das Dach ist ein einfaches Satteldach und ausgebaut.
Gestaltungselemente
Die Straßenfassade ist als Schaufassade mit gelbem Sichtmauerwerk gestaltet. Durch verschiedene Putz-Zwischengesimse wird die Fassade horizontal gegliedert. Die mit Putzeinfassungen versehenen Fenster im 1.Obergeschoß werden durch kunstvoll gestaltete, dreieckige Überdachungen gekrönt. Im Brüstungsbereich erscheinen, ebenfalls aus Putz, Schmuckplatten mit Rautenverzierung. Die Fenster im 2.Obergeschoß sind ebenfalls durch Putz eingefasst, haben aber flache Überdachungen. Das Dachgesims ist mit sieben Terrakotta-Konsolen versehen, die die Rinnenkonstruktion halten.
Ausstattungsteile
Erhalten ist die reich gegliederte und verzierte Fassade mit Schmuckelementen. Weiterhin original sind auch das Treppenhaus in Holztreppe und Bodenbelag mit Schmuckfliesen, fast alle Türen und Türzargen.
Geschichtliche Einordnung
Durch die Ansiedlung des Reichsbahn-Ausbesserungswerkes in Opladen kurz vor Ende des 19. Jahrhunderts erlebte die Stadt neben dem Siedlungsbau für das Ausbesserungswerk selbst auch starke Veränderungen im privaten Wohnungsbau. Ähnlich wie in Wiesdorf mit der Ansiedlung des Bayer-Werkes und dem Ausbau der Hauptstraße wurden auch in Opladen die Haupterschließungswege Kölner Straße und Düsseldorfer Straße verstärkt um- und neu bebaut. Aus den ein-, maximal zweigeschossigen Fachwerk- oder Ziegelhäusern von Bauern oder Kleinhandwerkern wurden dreigeschossige, dem entsprechenden Zeitstil angepasste Mehrfamilienhäuser mit erdgeschossigen Läden. Im Gegensatz zu der Wiesdorfer Hauptstraße, wo deutlich mehr Jugendstilgebäude gebaut wurden, findet man hier eine deutlich größere Anzahl an Stil des Klassizismus und Historismus errichteten Häuser.
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21.04.2009: Kölner Str. 10


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