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<< Traufständiges, dreigeschossiges Wohnhaus mit Satteldach als Ziegelsteinbau mit Putzverzierungen, Ende 19. Jh., mit grenzständigem, dreigeschossigen Wohnanbau, Kölner Str. 10 Ummauerter Brunnen mit quadratischem Grundriss, zur ehemaligen Hofanlage Altenberger Str. 154/156/158 gehörend Fachwerkwohnhaus, Hüscheider Str. 87 >>
Ummauerter Brunnen mit quadratischem Grundriss, zur ehemaligen Hofanlage Altenberger Str. 154/156/158 gehörend wurde 27.11.2001 unter Schutz gestellt.
Ummauerter Brunnen mit quadratischem Grundriss, zur ehemaligen Hofanlage Altenberger Str. 154/156/158 gehörend läßt sich auf Erste Hälfte 19. Jahrhundert datieren.
Ummauerter Brunnen mit quadratischem Grundriss, zur ehemaligen Hofanlage Altenberger Str. 154/156/158 gehörend ist hier zu finden: Altenberger Str. 154/156/158

Bauentwicklung und Geschichtliche Einordnung Das Brunnenhaus liegt innerhalb der kleinen Streusiedlung "Auf´m Kamp" in Leverkusen-Lützenkirchen. Die Ortslage nutzte als Siedlungsbasis eine kleine Stufung im Südwesthang eines Quelleinschnitts am Ende eines mehrfach gefächerten Spornausläufers des Hauptterrassenriegels oberhalb der Quellmulde des "Kamper Baches". "Kamp" von lateinisch Campus = Feld, bezeichnet ein mit Gräben oder Zäunen eingefriedetes Waldstück. In Bezug zur Ortslagenbenennung ist von einer Besiedlung im 16 Jahrhundert auszugehen. Historisch zugehörig war das Brunnenhaus zu der Hofanlage Altenberger Straße 154/156/158.
Ausgehend von der Lage deutlich oberhalb des Kamper Baches war die Anlage eines Brunnens eine arbeitsintensive Bautätigkeit, wodurch sie wenn möglich nicht von jeder Hofanlage ausgeführt wurde. Auch die Brunnenlage außerhalb eines Bauwerks und seine Plazierung im Hofgefüge lässt die begründete Annahme zu, dass der Brunnen nicht nur zur Wasserversorgung der eigenen Hofanlage, sondern auch der umliegenden Häuser diente. Er dürfte sich aus einer älteren Schöpfanlage entwickelt haben, da auch die umgebenden Gebäude teilweise weit älter sind.
Grundriß und Konstruktion
Das Brunnenhaus ist ein kleiner, niedriger, rechteckiger Backsteinbau mit flachem Satteldach. An der südwestlichen Giebelseite befindet sich eine hölzerne Tür mit der darüber angebrachten Kurbel der Windenvorrichtung zur Wasserentnahme. Form und Türbeschläge untermauern die vermutliche Entstehung in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
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