Bei Verkehrsunfällen im Leverkusener Stadtgebiet wurden am Montag (22. Okt) drei Radfahrer verletzt.
Am frühen Morgen übersah eine Autofahrerin (22) in Opladen beim Einfahren in den Kreisverkehr am Berliner Platz einen 48-jährigen Radfahrer. Der Radler stürzte über die Motorhaube des Ford Fiesta und fiel zu Boden. Da er einen Fahrradhelm trug, wurde er vor schweren Kopfverletzungen verschont. Er erlitt eine Verletzung am Bein und musste mit einem Rettungswagen zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.
Wenige Stunden später fuhr war eine 75-jährige Frau in Wiesdorf auf dem Radweg entlang der Heinrich-von-Stephan-Straße, obwohl der Weg wegen Bauarbeiten gesperrt war. Als ihr eine Mutter mit ihrem zweijährigen Sohn entgegen kam, musste sie bremsen. Aufgrund der aufgefrästen Asphaltoberfläche verlor sie die Kontrolle über das Rad und stürzte zu Boden. Obwohl sie sich dabei eine Kopfwunde zugezogen hatte, verzichtete sie auf eine Untersuchung im Krankenhaus.
Zwei Fehler führten am Abend zu einem Unfall in Rheindorf. Dort wollte eine 44-jährige Autofahrerin von der Löhstraße auf die Solinger Straße abbiegen. Hier fuhr zu diesem Zeitpunkt ein 20-jähriger Radler entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Radweg.
Die Autofahrerin übersah ihn und der 20-Jährige prallte auf den Mitsubishi. Mit einem Rettungswagen kam er zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus.
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