Ein verfrühter Halloween-Scherz führte am Montag (30.10.06) in Schlebusch zu einem Polizeieinsatz.
Am Abend meldete sich ein Geschäftsmann telefonisch bei der Polizei und teilte mit, dass er verdächtige Gestalten vor seinem Fenster auf der Von-Diergardt-Straße gesehen habe. Als die Beamten an der Wohnung eintrafen, sahen sie vor dem Haus den Torso einer Schaufensterpuppe liegen, die vermeintliche Blutanhaftungen hatte.
Da die Beamten von einer Bedrohung ausgingen, fertigten sie auf der Wache eine Anzeige. Als sie noch mit den Schreibarbeiten beschäftigt waren, meldete sich die Schwägerin des Geschäftsmannes.
Sie erklärte, dass sie die Puppe dort abgelegt habe und dass es ein Scherz zu Halloween sein sollte. Bei dem "Blut" handele es sich um eine rote Flüssigkeit, mit der sie ihrem Schwager einen Schrecken einjagen wollte. Mit diesem Geständnis und der Entschuldigung ließen es die Polizisten dann auch bewenden.
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