Leverkusen
Absturz überstanden
Viel Glück hatten zwei Arbeiter am Mittwochvormittag bei einem Arbeitsunfall in
Leverkusen.
Die Beiden waren an einem Bürogebäude auf der Friedrich-Ebert-Straße mit
Reinigungsarbeiten an Fenstern beschäftigt. Dazu benutzten sie einen Hubwagen.
Zunächst stieg ein 44-jähriger Kölner in den Korb, während sein 41-jähriger
Kollege am Boden blieb.
Als der Korb sich in Höhe des 3. Stock befand, begannen plötzlich
unkontrollierte Schwenkbewegungen, die dazu führten, dass eine Scheibe
eingeschlagen wurde. Der 44-Jährige konnte sich gerade noch durch ein geöffnetes
Fenster retten.
Seinem Kollegen gelang es schließlich den Korb auf den Boden zu steuern. Dann
stieg er selber in den Korb um ihn in der Transportstellung auf dem Fahrzeug zu
verankern. Dabei geriet die Steuerung wieder außer Kontrolle. Der Ausleger stieg
auf etwa 4 Meter Höhe und der Korb kippte zur Seite. Der 41-Jährige hielt sich
zunächst noch fest, musste dann jedoch aus etwa 3,5 Metern auf die Straße
springen.
Zum Glück blieb er dabei unverletzt. Er erlitt lediglich einen Schock, der
ambulant behandelt wurde.
Um die Unfallursache zu ermitteln, wird das Korbsteigerfahrzeug nun technisch
untersucht.
Quelle: Pressemitteilung der Polizei vom 31.05.2001
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Letzte Änderungen: 02.06.2001