Stadtplan Leverkusen
23.11.2020 (Quelle: Bayer AG)
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Arzt in der Tasche: Bayer und m.Doc entwickeln zusammen eine wegweisende Gesundheitslösung für Patienten


Bayer kooperiert mit dem Digital-Healthcare-Pionier m.Doc, um einen umfassenden „digitalen Begleiter“ zu schaffen, der Patienten den Umgang mit ihrer Erkrankung im Alltag erleichtern soll.

Als ersten Schritt bietet die „it's my life“-Plattform maßgeschneiderte Lösungen für das Management und die Schlaganfallprävention bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, bei denen eine Ablation ansteht.

Dr. Gisbert Kleeff, Geschäftsführer bei Bayer Vital in Deutschland, sagte: „Bayer setzt innovative digitale Technologien ein, um Patienten und Ärzte zu unterstützen und dadurch das Gesundheitssystem effizienter zu machen. Wir freuen uns, gemeinsam mit m.Doc in diesem exklusiven Pilotprojekt den Weg für neue digitale Geschäftsmodelle und optimierte Kommunikationskanäle zwischen Patienten und medizinischem Fachpersonal zu ebnen.”

Admir Kulin, Gründer und Geschäftsführer der m.Doc GmbH, ergänzt: „Der große Vorteil von „it's my life“ ist, dass viele der Funktionen bereits seit langem erfolgreich über unsere Smart Health Plattform in der täglichen Praxis in Krankenhäusern, Reha-Einrichtungen oder Arztpraxen eingesetzt wurden, sodass jetzt auch Patienten mit Vorhofflimmern von den mit Bayer gebündelten Erfahrungen und Fachkenntnissen profitieren können. Wir erhoffen uns vor allem vom Fokus auf die Medikamentenadhärenz, das Schlaganfallrisiko bei Patienten deutlich zu reduzieren.“

Vorhofflimmern (VHF), das mit einem hohen Risiko für Schlaganfall und Herzinsuffizienz verbunden ist, ist die weltweit häufigste Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden rund zwei Millionen Patienten an nicht-herzklappenbedingtem VHF.

Die Krankheit kann durch ein als Katheterablation bekanntes Verfahren behandelt werden. Dabei werden lange flexible Schläuche (Katheter) verwendet, um durch extreme Hitze oder Kälte Gewebe zu zerstören, das abnormale Herzschläge verursacht.

In Deutschland werden jedes Jahr rund 70.000 Katheterablationen bei Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Ein Jahr nach der Operation halten sich jedoch rund ein Viertel der Patienten nicht mehr an die regelmäßige Einnahme ihrer verschriebenen Medikamente. Fehlende Therapietreue ist ein bekanntes Problem.

„Genau dieses Problem möchten wir mithilfe unserer Plattform angehen, insbesondere in den ersten drei Monaten nach dem Krankenhausaufenthalt. Patienten erhalten neben dem direkten Kontakt auch Online-Angebote durch ihren betreuenden Arzt“, sagte Dr. Markus Mundhenke, Direktor Health Policy Scientific Affairs bei Bayer Vital, und fügte hinzu, dass Videokonsultationen mit den Ärztinnen und Ärzten, gezielte Informationen in Patientensprache und Erinnerungen über das Smartphone dazu beitragen können, um den Therapieerfolg zu sichern.

Hierauf hat sich das 2016 in Köln gegründete Startup m.Doc mit seiner Smart Health Platform spezialisiert. Mittlerweile setzen 350 Kliniken in der DACH-Region (Deutschland, Österreich, Schweiz) auf seine Lösungen. m.Doc – dessen Vision es ist, dass „jeder Mensch einen Arzt in der Tasche hat“ – fokussiert sich auf die Digitalisierung des Gesundheitswesens, eine ganzheitliche Patientenkommunikation sowie eine weitreichende Entlastung und Unterstützung des medizinischen Personals.


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Letzte Änderung am 23.11.2020 18:29 von leverkusen.
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